Reale Bahnbilder von Benny

Bundesbahn, Reichsbahn und Co
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Benny
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Re: Im Mai am Main: Teil 12

#521 Beitrag von Benny » 6. Nov 2018, 20:00

Der Himmel hatte sich zwischenzeitlich immer mehr zugezogen, wir schafften es gerade noch unters Dach vom Wertheimer Bahnhof, als die ersten schweren Tropfen fielen.

Ich fotografierte erstmal den im Bahnhof abgestellten 628 645:
Bild Bild 62

Nur drei Minuten später bewegte sich auch etwas auf der Schiene, als 628 229 und 553 (zusammen mit ihren ebenfalls motorisierten Steuerwagen der BR 928) aus Lauda ankamen:
Bild Bild 63

Wertheim war für diesen Zug Endstation, zwölf Minuten später ging es wieder zurück nach Lauda:
Bild Bild 64

Das Wetter konnte sich nicht so richtig entscheiden. Zwar grollten dauernd Donner durchs Tal, nennenswert regnen tat es aber nicht.
Eine halbe Stunde später schien sogar wieder die Sonne, als 628/928 644 und 265 aus Aschaffenburg in den Bahnhof einfahren:
Bild Bild 65

Und nur zum Vergleich, wie sich eine Szene innerhalb einer halben Stunde verändern kann, nochmal die Ausfahrt Richtung Lauda:
Bild Bild 66

Noch länger warten wollten wir nicht. Nachdem der Zug weg war, machten auch wir uns wieder auf den Weg in die entgegengesetzte Richtung.
Weit kamen wir allerdings nicht: Eine Schotterstrecke forderte Luft aus meinem Vorderreifen. Während der Platten geflickt wurde, begann es wieder leicht zu regnen.

Einziger Vorteil der halben Stunde Extra-Pause: dann kam auch der nächste Zug.
Bei unterirdischen Belichtungszeiten kamen 628/928 229 und 553 aus Lauda zurück:
Bild Bild 67

Der Gegenzug kam eine Dreiviertelstunde später irgendwo im Grünen zwischen Dorfprozelten und Collenberg. Da auf allen folgenden Bildern die Zugfront durch Büsche verdeckt ist, zeige ich hier das erste Bild, das (bis auf den Himmel) nahezu schwarz aus der Kamera kam, durch heftige Nachbearbeitung aber doch wieder ein paar Details erkennen lässt:
Bild Bild 68

Das war dann auch gleichzeitig der letzte Zug des Tages, den ich fotografieren konnte. Viele Züge fuhren hier eh nicht, dazu verlief der Radweg meist etwas abseits der Bahnstrecke.

An dem Abend machten wir noch gut Strecke. Erst wurde es kühl, dann dunkel, und schließlich auch noch richtig nass. Kurz vor zehn erreichten wir die Pension in Niedernberg, bei der wir uns ca. 30 Kilometer zuvor angemeldet hatten.

Ihr kennt es schon - die nächsten Bilder (diesmal auch tatsächlich vom nächsten Tag) gibt es morgen.

Viele Grüße
Benny
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Re: Im Mai am Main: Teil 13

#522 Beitrag von Benny » 7. Nov 2018, 22:00

Am nächsten Morgen ging es in einer Regenpause los, die aber nicht lange hielt. Irgendwann hörte der Regen aber wirklich auf, später kam sogar die Sonne raus.
Bei Aschaffenburg kam die Main-Spessart-Bahn wieder an den Main, die ihn bei Lohr verlassen (und dadurch eine sehr große Mainschleife gespart) hat. Allerdings war das Maintal hier schon so breit, dass genug Platz abseits des Radweg war. Bis Frankfurt haben wir an diesem Tag keinen einzigen Zug gesehen.

In Offenbach lag ein "Kulturgleis" neben dem Radweg:
Bild Bild 69
Das erinnert mich irgendwie an dieses Video, das ich vor vielen Jahren mal gemacht habe.

In Frankfurt wurde es Zeit für Sonnencreme. Vom Ufer gegenüber der EZB hatte man einen guten Blick auf die Deutschherrnbrücke. Und nach ein paar Minuten fuhr auch schon ein Zug darüber:
Bild Bild 70

Entlang der Uferpromenade kamen wir recht schnell durch Frankfurt durch.
Auf der Main-Neckar-Brücke (die auf der anderen Seite direkt in den Frankfurter Hauptbahnhof mündet) sah ich noch einen ICE und einen Doppelstockzug – aber leider recht weit weg und im Gegenlicht.
Bild Bild 71

Bild Bild 72

Es ging weiter nach Westen. In der Gegend laufen fast überall Schienen entlang, nur nicht dort, wo wir langfuhren. Erst hinter Flörsheim unterquerten wir wieder Gleise, und kurz darauf kam auch eine S-Bahn. Der besseren Beleuchtung wegen hier ein Nachschuss:
Bild Bild 73
Am Rande ebenfalls zu sehen: eine Gewitterwolke, die immer weiter wuchs. Aber noch brannte die Sonne vom Himmel.

Statt am Main entlang ging es nun über eine (immerhin gut ausgeschilderte) Umleitung durch die Weinberge zwischen Hoch- und Bischofsheim. Dabei kam ein(e?) VIAS von hinten...
Bild Bild 74
... und kurz darauf ein(e?) von vorne:
Bild Bild 75
Wenn ich nicht schon aus Orientierungsgründen gestanden hätte, wäre ich noch ein paar Meter weiter gefahren, um die Schilder nicht mitten im Bild zu haben...

Nun kamen wir in (zumindest mir) bekannte Gefilde: Sowohl an der Bahnbrücke als auch am Abzweig Kostheim hatte ich mit Daniel vor auf den Tag genau 3⅔ Jahren einige schöne Fotos machen können (siehe die allerersten Beiträge in diesem Faden).
Zumindest an einer der beiden Stellen wollte ich auch jetzt nochmal anhalten und auf Züge warten.
Ich weiß nicht mehr genau, wie die Entscheidung zustande kam, aber die Wahl fiel auf die Brücke.

Bilder von dort gibt es aber erst morgen, im letzten Teil des "Maintaltourberichts".

Viele Grüße
Benny
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Re: Im Mai am Main: Teil 14 und Schluss

#523 Beitrag von Benny » 9. Nov 2018, 18:00

Schon in den Weinbergen hatte sich ein Ausläufer des Gewitterturms über uns geschoben und fast die Sonne erreicht. Als wir eine Viertelstunde später an der Brücke ankamen, sah es dort genauso aus: Sehr dunkler Hintergrund, mit gerade noch sonnenbestrahltem Vordergrund. Das wirkt fast ein bisschen surreal:
Bild Bild 76
Jetzt müsste nur noch ein Zug kommen, dachte ich mir. Tat er aber nicht, stattdessen verschwand wenige Augenblicke später die Sonne und ein heftiger Regenschauer setzte ein. Kalt war es nicht, nass aber schon. Eine Brombeerhecke schützte nicht sonderlich gut vor dem Regen, da war der Regenschirm schon besser, den mein Vater mitgenommen hatte. Bei einer Packung Lakritzschnecken warteten wir darauf, dass das Unwetter vorbeizieht – und ich darauf, dass doch noch ein Zug kommt.
Eine halbe Stunde nach obigem Bild hatte es dann endlich aufgehört zu regnen, als links von uns ein langsam lauter werdendes Geräusch zu hören war. Schließlich tauchte 145 056-8 (soweit ich das bei der Entfernung und den Lichtverhältnissen erkennen kann) zwischen den Bäumen auf und schob sich langsam auf die Vorflutbrücke:
Bild Bild 77
Bei diesem Bild habe ich in der Nachbearbeitung Vordergrund und Zug aufgehellt. Die Bilder 76 und 78 sind in dem Punkt aber "echt".

Ein Nachschuss auf die "richtige" Brücke ist auch noch drin:
Bild Bild 78
Hinter der Lok hingen 17 Schiebewand- und -planenwagen (wieder gezählt von meiner Schwester).

Bis zur Mündung des Mains in den Rhein (und damit auch dem Ende des Main-Radwegs) waren es keine vier Kilometer mehr.
Von der mit einem großen Kilometerstein (0,0) markierten Stelle hat man einen guten (aber leider etwas gegenlichtigen) Blick über Main und Rhein auf die Mainzer Südbrücke.

Diese wurde kurz nach unserer Ankunft von einem Kohle(?)-Ganzzug überquert, der von einer bunten Lok gezogen wurde:
Bild Bild 79
Dabei dürfte es sich um ES 64 U2-009 handeln, die schon seit 2014 an das (damals) 25jährige Jubiläum des Paneuropäischen Frühstücks erinnert.

Ein paar Sekunden später fuhren zwei graue Triebwagen über die Brücke – erkennt man nur kaum in der Totale:
Bild Bild 80

Dann kam der nächste Regenschauer, und nachdem der zehn Minuten später vorbei war, ein Roter Doppelstockzug über die Brücke. Hier hat er gerade die westlichen Brückentürme passiert:
Bild Bild 81

Nach einem Erinnerungsfoto am Kilometerstein machten wir uns auf den Weg zum Hauptbahnhof. Dass der auf der anderen Rheinseite und damit in noch einem anderen Bundesland liegt, hatte ich beim Runterladen der Offline-Karten nicht bedacht. So mussten wir uns an der Beschilderung vor Ort orientieren – hat aber auch geklappt.

Auf den paar Kilometern kam gleich nochmal ein Wolkenbruch. Zum Glück gibt's in der Stadt Buswartehäuschen. Für drei Fahrräder und noch mehr Personen sind die aber auch nicht ausgelegt...

Nachdem der Regen schwächer wurde, wurde auch die Zeit langsam knapp.
Bei einem auf dem Weg liegenden Supermarkt noch schnell die Getränkevorräte aufgefüllt, am Bahnhof Fahrkarten gekauft, durch Aufzüge und Menschenmassen über die Bahnhofsüberführung zum Gleis gequetscht...
... und doch noch auf den Zug warten müssen. Naja, lieber so rum als anders rum :-)

Mit Umsteigen in Karlsruhe und Stuttgart kamen wir noch am selben Abend wieder in Reutlingen an.
Bilder habe ich auf der Rückfahrt aber keine mehr gemacht (sondern schonmal angefangen, von den bereits gemachten Bildern alle nicht-behaltenswerten auszusortieren).

Ich hoffe, diese etwas längere Bilderserie hat euch gefallen. Zukünftig werde ich mich aber wohl wieder mehr zurückhalten. Das Schreiben (das kann ich am Handy während den Zugfahrten machen), Bearbeiten (zuhause am PC) und letztendlich Einstellen (wo auch immer ich zu dem Zeitpunkt gerade bin und Internet habe) kostet doch ziemlich viel Zeit.

Viele Grüße
Benny
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Ingo
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#524 Beitrag von Ingo » 12. Nov 2018, 15:22

Hi Benny

Erst dachte ich, da ist ein Fehler im Bericht, weil ich kein Bild sehen konnte, aber das waren die Reste meiner Proxy Einstellung ...
Die Stadler-Flirts sehen schon sehr gefällig aus. Und wenn man Fan ist wie du, sind die Brücken in Frankfurt trotz Vergitterung ein großer Vortel.
Schöne Bilder, besonders die Gewitterstimmung.
Grüße
Ingo

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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#525 Beitrag von Benny » 8. Dez 2018, 20:15

Hm, schon seit einem Monat keine Bilder mehr :o Wird Zeit, das mal wieder zu ändern :yeah:

Ich bin immer versucht, vom "letzten Jahr" zu schreiben. Dabei war es bereits dieses Jahr (Anfang Januar), als ich zur letzten Modellbahnaustellung nach Senden gefahren bin. Davon hatte ich natürlich auch Bilder gezeigt.
Zur jetzigen Weihnachtszeit gibt es die Ausstellung wieder - auch wieder mit einem EEP-Stand. Da Trend diesmal aber nicht mehr ganz so spendabel ist, was Übernachtungskosten angeht, habe ich vor einer Woche nur einen Tagesausflug nach Senden gemacht.
Weil in Wendlingen zu dieser Zeit ein gesamter Bahnhofskopf für die Anbindung der neuen Schnellfahrstrecke Stuttgart-Ulm umgebaut wurde, konnten dort keine Züge mehr fahren. Durch den Schienenersatzverkehr verlängerten sich die Reisezeiten so weit, dass plötzlich eine andere Verbindung die schnellste war: Einmal quer über die Alb.

Los ging es in Reutlingen mit dem Bus:
Bild Bild 1

In Münsingen reichte die Umsteigezeit noch für ein paar Fotos:
Bild Bild 2
Links im Hintergrund ist V 100 1357 abgestellt, dahinter im Schuppen steht noch 97 501. Mit VT 411 der Schwäbischen Alb-Bahn geht es kurz darauf im gemächlichen Tempo durchs Schmiechtal nach Schelklingen.
Ob sich die Fahrt wirtschaftlich gelohnt hat, wage ich mal zu bezweifeln: Insgesamt waren nur vier, später fünf Leute an Bord, davon aber die Hälfte "unfreiwillig": Neben dem Lokführer fuhr noch ein Fahrgastzähler mit, der genügend Zeit für ausführliche "Interviews" (woher, wohin, warum, mit was für einer Fahrkarte...) hatte.

Irgenwann kamen wir in Schelklingen an:
Bild Bild 3

Wieder gab es ein paar Minuten Umsteigezeit und somit Gelegenheit für ein paar Fotos.
Der grüne Güterschuppen wurde mit Signalflügeln verziert, dahinter standen noch drei mit Holz beladene Waggons:
Bild Bild Bild 4 und 5
Wie mir der Fahrgastzähler erzählt hatte, nimmt auch der Triebwagen auf der SAB unterwegs manchmal einen Holzwaggon mit - bergab ist das kein Problem.

Nach fünf Minuten verspätungsbedingter Zusatzwartezeit gab es dann ein Wiedersehen mit einem "alten Bekannten":
Bild Bild 6
612 612 (bzw. hier die 112-Seite) war der erste Regioswinger im Landesdesign.

Die Freude währte aber nur kurz. Als es ans Einsteigen ging, sah ich nur eine Wand von Menschen vor mir. An der ersten Tür, an der zweiten, an der dritten und auch an der letzten Tür. Da habe ich mich dann schließlich noch reingequetscht und irgendwie sogar noch die Tür zubekommen. Ob die anderen Leute, die in Schelklingen einsteigen wollten noch mitgekommen sind, wage ich zu bezweifeln. Ähnliches Spiel beim einzigen verbliebenen Unterwegshalt auf der Fahrt nach Ulm, in Blaubeuren. Zwar stiegen ein paar Leute aus, aber mehr wollten mit. Aber immerhin: Das WLAN im Zug funktionierte :grins:

Auch in Ulm gab es laut Plan wieder 11 Minuten Umsteigezeit, aber die wurden rasch weniger. Letztendlich reichte es aber doch, und ich musste nur eine Bahnsteigbreite weit laufen und saß im Zug nach Senden.
Im Bw-Bereich wurde gerade an einem Rottenkraftwagen geschraubt:
Bild Bild 7

Während der Himmel eigentlich den ganzen Tag über bedeckt war (und auf der Alb sogar ein paar Tropfen runtergekommen waren), hatte die Sonne gerade bei der Ankunft in Senden ein kleines Wolkenloch gefunden. Und so gibt es noch ein schön ausgeleuchtetes Bild von 644 009 - ohne Lokführer, der wollte nicht aufs Bild:
Bild Bild 8

Anschließend machte ich mich (wie schon letztes Jahr Anfang des Jahres) auf den Fußweg zum Möbelhaus. Ich kam punktgenau bis zu der Stelle, wo die Straße von den Gleisen abknickt, als der nächste Zug kam. So konnte ich das letzte Bild vom letzten Mal nochmal wiederholen:
Bild Bild 9
Gleiches Motiv, aber anderer Zug (Talent statt Desiro) und etwas näher dran und (dank mehr Licht) trotzdem nicht unscharf.

Dann gings direkt zur Modellbahnaustellung. Bilder davon habe ich schon im MEF eingestellt.

Viele Grüße
Benny
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#526 Beitrag von Benny » 9. Dez 2018, 19:30

Gestern war wieder Dampf angesagt: Die Eisenbahnfreunde Zollernbahn schickten 01 519 mit dem "Christkindlesmarkt-Express" auf den Weg von Tübingen nach Augsburg und wieder zurück.

Schon am Freitag Abend entdeckte ich den Zug in Tübingen. Die Wagen waren auf Gleis 7 geparkt worden, die Lok (und der Wohn-/Werkstattwagen) auf der gegenüberliegenden Seite des Bahnhofs auf Gleis 15:
Bild Bild 1
Beleuchtung gab es an der Stelle annähernd gar nicht. Deshalb habe ich mir auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig einen Mast gesucht, um die Kamera möglichst still halten zu können. Ganz scharf ist das Bild trotzdem nicht geworden, aber das hatte ich bei einer Sekunde Belichtungszeit auch nicht erwartet.

Am Samstag morgen ging es dann los. Bis Plochingen fuhr die Lok Tender voraus, um ab Plochingen "richtig herum" weiterfahren zu können. Bei DSO gibts es noch ein schönes Bild von der Geislinger Steige.
So weit wollte ich nicht fahren, sondern entschied mich für den kurzen Weg nach Metzingen, wo der Zug rechnerisch genau zum Sonnenaufgang durchkommen sollte. In Reutlingen wäre er noch ein paar Minuten früher gewesen, außerdem hatte ich fast genau den gleichen Zug schon vor zwei Jahren fotografiert.
Zwar färbten sich die Wolken leicht rötlich, von Sonne war aber (wegen Bergen und Wolken) nichts zu sehen, als 01 519 um die Ecke bog:
Bild Bild 2
Ein Nachschuss noch, wo auch die Lokfront mit drauf ist:
Bild Bild 3
Man kann sich entweder über die Unschärfe ärgern, oder über die dadurch entstandene "Dynamik" freuen - ich entscheide mich für letzteres ;-) Dank Mitzieher ist wenigstens das Fahrwerk schön scharf geworden :angel

Bevor ich wieder nach Hause fuhr, wollte ich nochmal am Bahnhof Metzingen nachschauen. Auf dem Weg dahin entdeckte ich, dass der dortige Bahndamm freigeschnitten worden ist - bisher war hier an Fotos nicht zu denken. So wartete ich noch eine knappe halbe Stunde, bis zwei Regioshuttles vorbeikamen. Und so wie es aussieht, kam sogar die Sonne kurz raus:
Bild Bild 4

Viele Grüße
Benny
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#527 Beitrag von Meterfan » 10. Dez 2018, 10:02

Hallo Benny,

wie immer schöne Bilder. Vielen Dank dafür! Als Nebenbahnfan hatte mir übrigens das Bild von Wertheim und das von Münsingen besonders gut gefallen.
Die Unschärfe hier beim letzten Dampflokbild scheint mir weniger durch die Dynamik als durch die bei den schlechten Lichtverhältnissen große Blende entstanden zu sein.
Dadurch gibt es nur einen kleine Abstandsbereich, in dem das Bild scharf ist.
So erklärt sich dann, dass nur genau die Mitte scharf ist. Bei den sich drehenden Rädern würde "Mitziehen" dort auch keine scharfen Räder ergeben.
Ich finde Unschärfe (und Nebel) immer sehr stimmungsvoll und bei manchem Bild drückt diese auch aus, wie spannend es war, überhaupt ein brauchbares Bild zu erhalten.
Auch bei EEP liebe ich viele alte Modelle gerade wegen der verwaschenen Texturen und der Nebel ist in meinen Anlagen eine wesentliches Gestaltungswerkzeug.

Viele Grüße
Oskar
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#528 Beitrag von wuvkoch » 10. Dez 2018, 10:55

Moin Benny,
Wie immer von Dir, ein schöner Bilderbogen mit den angemessenen Texten.
Danke für herzeigen
Olaf
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#529 Beitrag von Benny » 15. Dez 2018, 12:00

Hallo Oskar und Olaf,
danke fürs Lob :rose:
Meterfan hat geschrieben:
10. Dez 2018, 10:02
Als Nebenbahnfan hatte mir übrigens das Bild von Wertheim und das von Münsingen besonders gut gefallen.
Gilt nicht nur für dich: Seit einiger Zeit versehe ich jedes Bild mit einer Nummer, sodass es (zusammen mit dem Aufnahme- oder Einstelldatum) eindeutig referenziert werden kann. Die Ortsangaben sind nur selten eindeutig, weil ich meist mehrere Fotos an einem Ort mache oder auch später nochmal den gleichen Ort besuche.
In dem Fall denke ich, dass du Bild 63 (vom 13.05.18) aus Wertheim und Bild 2 (vom 01.12.18) aus Münsingen meinst.
Meterfan hat geschrieben:
10. Dez 2018, 10:02
Die Unschärfe hier beim letzten Dampflokbild scheint mir weniger durch die Dynamik als durch die bei den schlechten Lichtverhältnissen große Blende entstanden zu sein.
Dadurch gibt es nur einen kleine Abstandsbereich, in dem das Bild scharf ist.
So erklärt sich dann, dass nur genau die Mitte scharf ist. Bei den sich drehenden Rädern würde "Mitziehen" dort auch keine scharfen Räder ergeben.
Ich mag es, wenn jemand "mitdenkt". In dem Fall bin ich mir aber ziemlich sicher, dass es nicht so war, wie du es vermutest. (Ich habe den Vorteil, dass ich meine Kamera besser kenne 8-) )
Es stimmt, dass es (zu) dunkel und demzufolge die Blende "ganz auf" war. Aber bei meiner Kamera ist das kleinste Blende 3.2, bei einer Brennweite von 4,5mm ist das (wenn ich mich nicht vertue) eine Blendenöffnung von 1,4mm. Das passt auch zu dem, was ich sehe, wenn ich in die Linse der Kamera schaue.
Mit einer so kleinen Blende ist es fast unmöglich, Tiefenunschärfe hinzubekommen, selbst wenn man es will. Das klappt eigentlich nur, wenn man auf etwas fokussiert, was nur wenige Zentimeter entfernt ist. Dann wird der Hintergrund (der mehrere Meter entfernt ist) etwas unscharf, wie hier auf dem dritten Bild.
Ich habe noch eine andere Methode für Tiefenunschärfe herausgefunden: Stark ranzoomen. Dann geht zwar die Blendenzahl hoch, aber nicht so stark wie die Brennweite. Bei einer Brennweite von 135mm bietet mir die Kamera noch Blende 6.9 an. Das wären dann immerhin knapp 2cm Blendenöffnung (was mir ehrlich gesagt etwas viel vorkommt). Aber das Ergebnis ist dann auch schön "tiefenunscharf", wie hier auf dem zweiten Bild.

Dass nur die Mitte, nicht aber die Randbereiche scharf sind, ergibt sich eher daraus, dass sich die Lok beim Vorbeifahren und Mitschwenken relativ zur Kameramitte "dreht". So rutscht der linke Teil von Bild 3 während der Belichtungszeit etwas nach rechts, und der rechte Teil etwas nach links. Das sorgt für Unschärfe.
Und wenn du genau hinschaust, sind die Räder tatsächlich unscharf. Insbesondere beim großen Gegengewicht kann man erkennen (oder zumindest erahnen), dass es an beiden Enden etwas "ausgefranst" ist.

Viele Grüße
Benny

Edit(h) schiebt noch ein Bild hinterher, wo die Lok etwas seitlicher drauf ist:
Bild
Hier sind die Radspeichen nahezu vollständig "verwischt" - insbesondere das rechte Rad scheint fast zu "schweben".
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#530 Beitrag von Bummelzug » 15. Dez 2018, 18:06

Moin Benny,

mal wieder schöne Bilder mit guter Erklärung! :daho

Gruss

Werner
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#531 Beitrag von Meterfan » 15. Dez 2018, 23:40

Hallo Benny,

du hast die Nummern meiner Lieblingsbilder richtig erraten.
Auf dem zuletzt angehängten Bild sehen die Räder der fahrenden Dampflok so aus, wie man sich das vorstellt, nämlich mit verwaschenen Speichen.
Auch wenn du mit dem Verdrehen der Lok bei mitgezogener Kamera recht haben solltest, ist es bei Bild 3 merkwürdig, dass die
Speichen der Treibräder so scharf sind. Deren oberer Teil sollte sich 2 mal so schnell bewegen, wie die Lok.
Vielleicht spielt auch das JPEG-Kompressionsverfahren eine Rolle, indem es scharfe Kanten schärft und unscharfe noch weiter verwaschen darstellt.
Jedenfalls wenn man sich links die Kante des Windleitblechs gegen den Himmel ansieht, sieht diese viel schärfer aus, als die Kanten der
Scheinwerfer.

Viele Grüße
Oskar
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#532 Beitrag von Benny » 16. Dez 2018, 11:17

Hallo Oskar,
ja, das mit den (nicht) verwischten Speichen ist schon etwas komisch. Vielleicht noch ein letzter Erklärungsversuch:
Der obere Teil der Speichen bewegt sich doppelt so schnell wie die Lok, also relativ zur Lok (und der Kamerabewegung) oben mit der gleichen Geschwindigkeit nach rechts, wie unten nach links.
Beim mittleren Treibrad sieht man hauptsächlich den inneren Teil der Speichen scharf - der bewegt sich relativ zur Lok auch nur langsam. Nach oben hin werden die Speichen schon unschärfer, ganz oben sieht man sie wegen dem Gegengewicht nicht mehr.
Das rechte Treibrad ist ja schon "an sich" etwas bewegungsunscharf, weil es (relativ zur Bildmitte) im Laufe der Belichtungszeit etwas nach links gerutscht ist. Die Speichen haben sich im oberen Bereich währenddessen nach rechts bewegt - insgesamt sind sie also an der gleichen Stelle im Bild geblieben und deshalb relativ scharf. Der untere Teil dagegen bewegt sich mit "doppelter Geschwindigkeit" nach links, und ist dementsprechend unscharf bzw. gar nicht zu sehen.

Das JPEG-Kompressionsverfahren spielt dabei vermutlich keine große Rolle. Ich habe die Bilder allerdings relativ stark nachbearbeitet - Helligkeit und Kontrast erhöht (sonst würdet ihr im wesentlichen einen dunkelgraue Fläche sehen) und auch ein bisschen "nachgeschärft". Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass durch das Nachschärfen nur die Teile schärfer werden, die vorher schon (fast) scharf waren. Oder andersherum: Ein unscharfes Bild lässt sich damit auch nicht mehr retten (wie zum Beispiel Bild 1).

Viele Grüße
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#533 Beitrag von Benny » 20. Dez 2018, 23:45

Am dritten Advent, also am vergangenen Sonntag, dem 16. Dezember, war auf der Schwäbischen Albbahn wieder einiges geboten. Zwar längst nicht so viel wie im Sommer zum Jubiläum, aber immerhin zwei Züge fuhren unabhängig voneinander: 97 501 ging dreimal auf "Nikolausfahrt" von Münsingen nach Schelklingen und zurück. Außerdem pendelte ein zweiteiliger MAN-Schienenbus mehrfach zwischen Münsingen und Offenhausen, als Zubringerzug nach Marbach zu einem Gottesdienst/Krippenspiel namens "Lebendigen Bildern zur Weihnacht".
Grafisch sah der Fahrplan so aus:
Bild

Die Wetteraussichten waren nicht toll (morgens Schnee, mittags steigende Temperaturen mit Regen im Tal und noch mehr Schnee auf der Alb, danach tief hängende dichte Wolken), aber immer noch besser als am Sonntag davor (da waren die Nikolausfahrten ins für mich näher gelegene Engstingen gegangen).

Geschneit hatte es am Morgen tatsächlich. In Eningen waren die Wege schon schön geräumt, im Arbachtal aber nicht mehr. Die Steigung hoch zur Alb musste ich schiebend zurücklegen – der Schnee war zu rutschig, um die Kraft vom Hinterrad auf die Straße zu übertragen.
Als ich oben ankam, hatte sich unter dem Schutzblech so viel Schnee angesammelt und verfestigt, dass mein Hinterrad lieber durch den Schnee rutschte als rollte.
Normalerweise sind die Fahrzeitangaben im Google-Routenplaner recht zuverlässig. Den Schnee und die damit verbundene Zeit zum Schieben und Schutzblech-Freikratzen hatte er aber nicht berücksichtigt. So verpasste ich die erste Fahrt des Schienenbusses, und um drei Minuten auch noch die zweite :-|
Aber noch etwas war anders als vorhergesehen: Statt einer dichten Wolkendecke bildeten sich zunehmend blaue Löcher, sodass immer wieder kleine Sonnenflecken über die Landschaft zogen.

Von den vorgesehenen fünf Schienenbusfahrten hatte ich noch drei "übrig". Für die zwei vorgenommenen Motive (die ich schon oft im Internet gesehen, aber noch nicht selbst umgesetzt hatte) reichte das noch. Die (für mich) erste Fahrt wartete ich auf offener Strecke zwischen Gomadingen und Marbach ab. Wobei, "warten" triffts nicht so ganz. Ich war gerade angekommen und aus dem Bildwinkel eines schon wartenden Fotografen herausgefahren, als der Schienenbus schon um die Ecke kam.
Zum Aufbauen des Film-Handys reichte es nicht mehr, für ein Foto (sogar mit ein bisschen Sonne) schon:
Bild Bild 1

Danach ging es gleich weiter nach Marbach. Dort geht ein Weg den Berg hoch, von wo aus man einen Blick über das Gestüt und die Bahnstrecke hat, die hier das Lautertal (von links hinten nach links vorne) verlässt:
Bild Bild 2
Die Pferde im Vordergrund wurden wenige Minuten zuvor auf der Koppel "freigelassen".

Das zweite geplante Motiv war mit Schloss Grafeneck im Hinter- und Bahnstrecke mit kleiner Brücke im Vordergrund. Von der Stelle habe ich im Internet schon viele Fotos gesehen, aber noch keins selbst gemacht – unter anderem, weil der Sonnenstand oft nicht gepasst hat. Der war diesmal aber egal. Nach etwas Wartezeit kam der Schienenbus aus Münsingen zurück:
Bild Bild 3

Für mich ging es dann auf direktem Weg nach Münsingen und die Strecke entlang Richtung Schelklingen, dem Dampfzug entgegen. Leider kannte ich nur die Abfahrtszeiten in Münsingen und Schelklingen, nicht aber die benötigte Fahrtdauer bzw. Ankunftszeiten (die Zeiten oben im Bildfahrplan sind nur geschätzt). Um nicht an einer ungünstigen Stelle vom Zug überrascht zu werden, ging ich lieber auf Nummer sicher und fuhr nicht einmal bis Oberheutal.
Ein Bahnübergang mit nebendran gestapelten Baumstämmen sah nach einem guten Motiv aus (das ich dann aber durch einen falsch gewählten Auslösezeitpunkt "versemmelt" habe).
Kurz nach mir tauchten am gegenüberliegenden Hang zwei Männer auf, die auf der Suche nach dem perfekten Motiv am Waldrand "entlangschlichen". Irgendwann merkten sie aber wohl, dass ich immer ein bisschen im Bild stand, und zogen schließlich von dannen. Ich hoffe für sie, dass sie woanders noch ein gutes Motiv gefunden haben.
Nach ca. zehn Minuten warten hörte ich ein Geräusch und sah ein Blinken. Das war aber weder der erwartete Zug noch ein Schneepflug(für den ich mein Fahrrad hätte beiseite räumen müssen), sondern eine Pistenraupe, die querfeldein fuhr und vermutlich eine Loipe spurte.
Etwas später kam die Pistenraupe auf der anderen Seite der Gleise wieder zurück. Danach war erstmal wieder Ruhe.
Aber nachdem ich über eine halbe Stunde gewartet hatte, tauchte irgendwann doch noch ein Spitzenlicht hinterm Berg auf, und 97 501 kam mit einer großen Dampfwolke um die Kurve:
Bild Bild 4
(Dieses und einige andere Schneebilder sind etwas stärker mit dem Detail Extractor nachbearbeitet worden. "Original aus der Kamera" wirkt der Schnee leider ziemlich strukturlos.)
Bei der Vorbeifahrt gelang mir noch ein "Mitzieher":
Bild Bild 5

Nachdem sich der Rauch verzogen und ich meine Kameras wieder "eingesammelt" hatte, fuhr ich dem Zug hinterher zum Bahnhof Münsingen.
Dort war "Paula" gerade am Umsetzen:
Bild Bild 6
Der Schnee, der links im Gleis an zwei Stellen fehlt, befindet sich übrigens trotzdem im Bild – auf dem Dach der Schienenbusse, die (allerdings verdeckt durch 97 501) am Hausbahnsteig stehen.

Nachdem sich die Lok wieder vor den Zug gesetzt hatte, wollte ich von der Laderampe aus noch ein Bild machen. Das war aber so gut wie unmöglich, weil immer mindestens eine Familie vor der Lok ein Foto machen wollte. Schließlich gab ich auf, um rechtzeitig vor der nächsten Abfahrt wieder ein Stückchen zurück zu fahren auf die Felder hinter Münsingen, die die Bahnlinie mit einer langen Gerade durchschneidet.
Pünktlich um 16:15 Uhr war ein Pfiff zu hören, dann stiegen Dampfwolken hinter den Häusern auf, und in der Ferne im Einschnitt tauchten drei Lichter auf. Mit mächtigen Auspuffschlägen und "wütend" klingenden Achtungspfiffen (für den BÜ, an dem ich stand) kämpfte sich 97 501 bergauf und an mir vorbei:
Bild Bild 7
Für die passende Soundkulisse verweise ich auf das Video unten.

Die Sonne war mittlerweile hinter den Bergen untergegangen, und ich musste noch wieder nach Hause. Zumindest für die Strecke bis Offenhausen konnte ich den Schienenbus benutzen, der um 16:30 Uhr in Münsingen abfuhr. Der hintere Wagen bestand zu einem Großteil aus einem Fahrradabteil:
Bild Bild 8
Bis Marbach hatte ich den (sehr gut geheizten) Zug ganz für mich allein, dort stiegen dann einige Gottesdienstbesucher ein – aber alle in den vorderen Wagen, sodass ich im hinteren Wagen immer noch alleine war.
In Offenhausen gab es in den zwei Minuten Wendezeit noch ein "Abschiedsbild":
Bild Bild 9

Dann ging es nach Hause, zuerst die restliche Bahnstrecke entlang bis Engstingen, dann die ehemalige Zahnradtrasse Honau—Lichtenstein wieder runter ins Tal.
Unterwegs kam ich noch am frisch renovieren und festlich beleuchteten Bahnhof Kohlstetten vorbei. Da musste noch ein Bild sein:
Bild Bild 10

Ich denke, der Ausflug hat sich gelohnt – trotz oder gerade wegen dem vielen Schnee.

Viele Grüße
Benny

PS: Wenn ich immer schon von Video und Handykamera aufbauen schreibe, gibt es hier auch mal die zusammen geschnittenen Ergebnisse zu sehen:
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#534 Beitrag von Bummelzug » 21. Dez 2018, 08:02

Moin Benny,

mal wieder schöne Bilder geworden! :daho

Gruss
Werner
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#535 Beitrag von Meterfan » 22. Dez 2018, 01:43

Hallo Benny,

dein großer Einsatz hat sich gelohnt. Das sind wieder Superbilder geworden. Volle Nebenbahnromantik.
...und übrigens ist dein Fahrrad meinem ähnlich.

Viele Grüße
Oskar
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#536 Beitrag von Benny » 22. Dez 2018, 12:00

@Werner und Oskar: :rose:

Bevor das Jahr zu Ende geht noch ein paar "Einzel-Bilder", die im Laufe der letzten Monate entstanden sind...

Am 5. November kam mit 114 024-3 mal wieder eine "ostdeutsche" Lok nach Tübingen:
Bild Bild 1
Früher war die BR 143 hier die Standardlok, wurde dann kurzzeitig teilweise durch die BR 114 (sieht genauso aus, darf aber 160km/h statt 120km/h fahren) ersetzt, mittlerweile werden so gut wie alle Wagen von der BR 111 gezogen.
Und noch etwas ist auf dem Bild zu sehen: Eine Zeit lang war in Tübingen ein Mertz-Zug (nur die Wagen, ohne Lok) auf Gleis 7 (hinter dem letzten Bahnsteiggleis) abgestellt. Zumindest knapp ein Wagen davon ist am linken Bildrand noch zu sehen.

Am 8. November habe ich mein Fahrrad mit nach Tübingen genommen. Der Haltepunkt Tübingen-Lustnau ist vom Sand (wo ich jetzt meine Masterarbeit schreibe) aus gesehen näher dran als der Hauptbahnhof, per Bus aber nicht wirklich zu erreichen. Aber per Fahrrad eben schon, deshalb stieg ich auf dem Nachhauseweg dort in den Zug. Bevor der kam, aber noch ein Bild mit Nachtstimmung:
Bild Bild 2
(Damit die Farben besser rüberkommen, musste ich den automatischen Weißabgleich der Kamera abstellen.)

Die IREs (BR 612) fahren ja schon seit einem Jahr im gelb-weißen "Landesdesign", und haben seitdem auch bwegt-Logos. Nun werden auch auf den anderen Fahrzeugen nach und nach die 3-Löwen-Takt- durch bwegt-Logos ersetzt, die rote Farbe bleibt aber bis zum Betreiber- und damit Fahrzeugwechsel nächstes Jahr. Bei den Regioshuttles habe ich das erste bwegt-Logo am 8. November entdeckt. Am 12. November konnte ich aber ein besseres Foto machen.
Bild Bild 3
Im Gegensatz zu manchen roten Steuerwagen, die das Logo schon vor längerer Zeit bekommen haben, ist hier die schwarze Farbe durch Weiß ersetzt worden.

Am 14. November war ich wieder mit Fahrrad in Tübingen (diesmal aus Zeitmangel zum Abstellen in Reutlingen; mit Fahrrad in den Zug ging schneller) und fuhr abends wieder von Lustnau aus nach Hause. Diesmal ein Blick in die andere Richtung:
Bild Bild 4
Das Bild ist nicht besonders (und mit automatischem Weißabgleich), aber zwei Dinge finde ich bemerkenswert:
Erstens den Zeitgenossen, der auf dem Bahnsteig sitzt und in sein Handy vertieft ist.
Und zweitens den Nebel, der gerade langsam vom Neckar herangekrochen kommt. Oberhalb der dünnen Nebeldecke ist die Luft noch klar - besonders gut sichtbar an der zweiten Lampe von links, deren Lichtkegel erst etwas unterhalb der eigentlichen Lampe anfängt.

Kurze Zeit später kam dann noch ein RE vorbeigerauscht und wirbelte den Nebel einmal ordentlich durch. Aber davon habe ich kein brauchbares Bild.

Als ich am 20. November nach Hause fuhr, war es gerade noch hell. Bis zur Abfahrt meines Zugs blieben noch ein paar Minuten, und so konnte ich noch ein Foto von der "Universalschotterplaniermaschine USP 2000 SWS" und der "Zweischwellestopfmaschine 09-32 CSM" der DB Bahnbau Gruppe machen, die auf Gleis 9 abgestellt waren:
Bild Bild 5

Die Regionalbahn aus Richtung Reutlingen kam um 16:43 Uhr (über)pünktlich in Tübingen an, um die Ankunft "meiner" RB von der Ammertalbahn abzuwarten und um 16:47 Uhr nach Herrenberg weiterzufahren.
Als ich in Richtung Ammertalbahn Scheinwerfer sah, ging ich zurück zur Mitte des Bahnsteigs (wo die RB normalerweise hält). Aber meine RB tauchte nicht auf.
Deshalb gibt es noch ein Bild von der RB nach Herrenberg:
Bild Bild 6
Die Scheinwerfer, die ich gesehen hatte, stammten wohl von zwei HzL-Regioshuttles, die auf Gleis 13 eingefahren waren. Nachdem der Lokführer eilig den Führerstand gewechselt hatte, fuhr der Zug um 16:48 Uhr mehr oder weniger leer ab Richtung Ammertalbahn - Fahrtziel Entringen, was auf halbem Weg nach Herrenberg liegt. Der Zug war wohl eine Verstärkerleistung, die fahrplanmäßig eigentlich zehn Minuten früher hätte fahren sollen. So mussten die Fahrgäste in der bis dahin pünktlichen RB nach Herrenberg warten, bis die Verstärkerleistung Tübingen West erreicht und dort mit meiner RB gekreuzt hatte, diese dann gegen 16:53 Uhr in Tübingen Hbf ankam, sich der BÜ an der Bahnhofsausfahrt danach öffnete und schließlich wieder geschlossen wurde. Auch wenn der Zug nach Bahn-Definition damit immer noch fast pünktlich war, wird der S-Bahn-Anschluss in Herrenberg nicht mehr geklappt haben und die Verspätung auf der eingleisigen Ammertalbahn noch auf einige andere Züge übertragen worden sein...

Aber gut, ich kam schließlich doch noch wohlbehalten in Reutlingen an.

Viele Grüße
Benny
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#537 Beitrag von wuvkoch » 23. Dez 2018, 10:34

Hallo Benny,
was wohl passiert wenn man ( Bild 4) das Handy abschaltet...... :grins:
Ob dann ein Zug eher kommt......?
Faszinierend wie sich der Nebel einschleicht
sacht der Wuvkoch
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Benny
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#538 Beitrag von Benny » 23. Dez 2018, 12:00

Ich bin mir nichtmal sicher, ob der überhaupt eingestiegen ist, als der Zug dann kam...
__________________________

Am 23. November war ich wieder mit dem Rad in Tübingen, aber das spielt keine große Rolle. Die Rückfahrt erfolgte nämlich wieder über den Hauptbahnhof, weil in Lustnau längst nicht alle Züge halten.
Beim Warten auf die Abfahrt im Doppelstock-Steuerwagen entstand dieses "dreifach bwegte" Bild:
Bild Bild 7
Die unterschiedliche Größe der Logos an Seiten und Führerständen sorgt in dem Fall dafür, dass alle drei Logos gleich groß erscheinen.
Achja: Der Steuerwagen (in der Spiegelung zu sehen) hatte auch bwegt-Logos unter den Führerstandsfenstern (nicht zu sehen).

Am Abend des 29. Novembers stand wieder eine "Schotterkombi" auf Gleis 9. Diesmal gehörte sie der Firma Monti, und es handelte sich um eine "Schotterplaniermaschine SSP 110 SW" (getauft auf den Namen "Sylvia") und eine "Stopfmaschine B66 UC" ("Saar-Express" getauft):
Bild Bild 8

Am nächsten morgen (30. November) standen die beiden Fahrzeuge wieder auf Gleis 9. Allerdings hatten sie über Nacht Positionen getauscht, auch das Licht brannte noch. Ich vermute, dass sie in der Nacht in Wendlingen beim Umbau der Bahnhofseinfahrt im Einsatz waren. Wissen tue ich es aber auch nicht.
Und weil es geregnet hat, gibts noch ein Bild mit Nussschale und Spiegelung in einer Pfütze:
Bild Bild 9

Vom selben Tag, aber gut sechs Stunden später stammt dieses Bild aus Reutlingen, wo sich eine BR 111 mit n-Wagen in der Pfütze spiegelt:
Bild Bild 10
Mittlerweile ist das Bild schon wieder historisch. Nicht wegen den n-Wagen (wobei auch deren Einsätze nicht mehr ewig währen werden), sondern wegen dem Baukran im Hintergrund.
Der Rohbau des "Stuttgarter Tors" (so wird das neue Hochhaus genannt) ist mittlerweile fertig, deshalb wurde der Kran am 7. Dezember mithilfe eines weiteren Krans demontiert:
Bild Bild 11
Das Regioshuttle ist kurz zuvor als "Betriebsfahrt" aus Tübingen auf dem bahnsteiglosen Gleis 4 angekommen. Nachdem ich den Bahnsteig gewechselt hatte, leuchteten die Scheinwerfer auf der anderen Seite, daher vermute ich, dass es kurz darauf (aber erst nach meinem RE) wieder zurück ging.

Als ich am Abend mit dem RE nach Stuttgart in Reutlingen ankam, war vom Kran nichts mehr zu sehen:
Bild Bild 12

Viele Grüße
Benny
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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#539 Beitrag von Ingo » 24. Dez 2018, 17:43

Hallo Benny,
Sehr stimmungsvolle Bilder, du hast dich bemüht, nicht alles im Rot erscheinen zu lassen ;) .
Das Bild Nr. 10 aus der vorigen Tranche ist das perfekte Weihnachtsbild.
Und dein Fahrrad sieht schwer aus. Ist es das auch? Habe keinen Motor gesehen, also auch kein e-Bike.

Auf ein Weiteres Jahr mit vielen Bildern.
Reisetipp: Die spanische Atlantikküste von San Sebastian /Donostia bis über La Coruña hinaus.
Spanisches & baskisches Meterspurnetz.

Schönes Fest

Ingo

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Re: Reale Bahnbilder von Benny

#540 Beitrag von Benny » 24. Dez 2018, 22:00

Hallo Ingo,
ja, ganz leicht ist mein Fahrrad nicht, und einen Motor hat es auch nicht. Das wurde auch nicht für hiesige Gefilde gekauft, sondern ist von Borkum (wo alles flach ist) hier nach Eningen mit umgezogen. Spart so aber schonmal den Besuch im Fitnessstudio :)

Dir und allen anderen, die hier mitlesen, wünsche ich ebenfalls frohe Weihnachten!

___________________________

Mit weißer Weihnacht ist es dieses Jahr (zumindest hier) nichts geworden...
Aber vor einer Woche hatte es hier (und wie berichtet auf der Alb) einmal ganz gut geschneit, und ein bis zwei Tage später lag in Tübingen immer noch mehr oder weniger Schnee.

Am Montag, den 17. Dezember hatte der IRE aus Stuttgart soviel Verspätung, dass er erst nach der RB aus Bad Urach in Metzingen ankam. So durfte die RB (planmäßige Abfahrt in Reutlingen um 13:00 Uhr) zuerst auf die Strecke nach Reutlingen, musste dort aber auf Gleis 3 ausweichen, um den IRE (planmäßig ab 12:50 Uhr) vorbei zu lassen. Ich wollte eigentlich (wie jeden Montag) mit der RB fahren, bin dann aber natürlich doch in den IRE eingestiegen - und war so dank Verspätung etwas früher in Tübingen :grins:
Gegen 13:14 Uhr (statt 13:00 Uhr) verlassen 612 610 und 037 Tübingen in Richtung Aulendorf:
Bild Bild 1
Der dritte Zugteil bleibt noch am Bahnsteig stehen, um anschließend nach Horb zu fahren.
Im Hintergrund ebenfalls zu sehen: Für die RB von Herrenberg nach Nürtingen steht das Ausfahrsignal schon auf Langsamfahrt. Und während der IRE nach Aulendorf auf Gleis 2 ausfährt, fährt die RB nach Nürtingen auf Gleis 1 ein:
Bild Bild 2
Und auch hier versteckt sich ein drittes Fahrzeug. Diesmal ist es aber kein abgekuppelter Zugteil, sondern ein im Vorfeld wartendes Regioshuttle.
Anfangs dachte ich, es sollte der RB aus Bad Urach (wie ich in Reutlingen gesehen hatte, war das nur ein einzelnes Regioshuttle) für den restlichen Weg nach Herrenberg vorgespannt werden.
Mittlerweile denke ich aber eher, dass das Regioshuttle dort wartet, bis Gleis 1 frei wird, um dort anschließend Fahrgäste nach Horb (und weiter nach Pforzheim) aufzunehmen.

Am nächsten Tag, dem 18. Dezember, sollte nochmal die Sonne scheinen, bevor das Wetter ins Regenerische abdriftet. Deshalb nahm ich das Fahrrad mit nach Tübingen, um nach der Uni noch ein paar Bilder machen zu können.
Als ich in Lustnau ausstieg, war alles weiß. Teilweise vom Schnee, zum größeren Teil aber vom Nebel. Ca. zehn Minuten später tauchte 111 110 mit einem RE ratternd (die Lok hatte wohl eine fürchterliche Flachstelle an einem Rad) aus dem Nebel auf:
Bild Bild 3

An dem Tag verließ ich die Uni mal etwas früher, um vor Sonnenuntergang noch ein paar Fotos machen zu können. Es ging wieder nach Lustnau, wo sich um zwanzig vor vier zwei Regioshuttles nach und ein RE aus Tübingen begegnen:
Bild Bild 4

Als einige Minuten später die nächste RB kam, stand ich auf der anderen Seite der Gleise auf Höhe der Tübinger Einfahrsignale:
Bild Bild 5

Vier Minuten später kam schon wieder 111 110 angerattert:
Bild Bild 6
Die Brücke, deren Böschung ich hier wieder als erhöhten Standpunkt genutzt habe, wirft leider auch einen großen Schatten auf die Gleise. Lediglich die untere Lokfront wird unter der Brücke hindurch noch von der Sonne beschienen.

Während der RE in Tübingen wendete, schaute ich noch am Güterbahnhof vorbei. An der Ladestraße steht schon seit einer gefühlten Ewigkeit eine lange Schlange von Schotterwagen, die jetzt kurz vor Sonnenuntergang zu glänzen begannen:
Bild Bild 7

Als der RE dann mit leichter Verspätugn zurückkam, gab es noch ein zwar bewegungsunscharfes, aber trotzdem "glänzendes Bild":
Bild Bild 8

Zwei Minuten, bevor ich um 16:18 Uhr mit der nächsten RB ab Lustnau nach Hause fuhr, kam noch 650 311 mit einem weiteren Regioshuttle und fünf Minuten Verspätung aus der Gegenrichtung:
Bild Bild 9
Die Sonne war zwar noch nicht untergegangen, aber hinter einer Dunstschicht verschwunden. So hat das Bild schon ein bisschen was von "blauer Stunde".

Viele Grüße
Benny
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