Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

Anlagen keiner direkten Vorbildsituation entsprechen, aber so irgendwo auch in real stehen könnten
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#41 Beitrag von Bubikopf »

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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#42 Beitrag von Bubikopf »

Hallo.
Für viel Landschaft ist kein Speicher mehr da...
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#43 Beitrag von Bubikopf »

Nochmal was.
Die große Zeit der Peiner-Baukräne. Heute fast ausgestorben.
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#44 Beitrag von Bubikopf »

Automatischer Lokwechsel funktioniert.
Monströse Kriegserinnerungen standen überall herum... Heute meist umfunktioniert, gottseidank. Das Modell ist einfach nur ein Quader mit Textur.
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EEP 2022-10-16 23-46-48-38.jpg (170.38 KiB) 928 mal betrachtet
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#45 Beitrag von Bubikopf »

Innenstadt, Gleiswechsel wegen Baustelle, Vorstadtszene.
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#46 Beitrag von Bubikopf »

Bei mir sehen einige Bilder hier im Forum auf der Seite davor beschädigt aus (mit Farbflächen). Keine Ahnung, ob das nur bei mir so ist; jedenfalls müsste man die Bilder auswechseln.

Die Arkade war mein erstes Nostruktor-Modell. Foto stammt von der Hochbahn in Berlin.
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29625-700792af.jpg (200.08 KiB) 916 mal betrachtet
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#47 Beitrag von Bubikopf »

Nochmal ein paar Übersichtsbilder:
EEP 2025-01-22 01-07-15-05.JPG
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EEP 2025-01-22 00-58-31-29.JPG
EEP 2025-01-22 00-58-31-29.JPG (226.64 KiB) 359 mal betrachtet
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#48 Beitrag von Bubikopf »

Eigentlich ist die Anlage ein großer Schwindel :bah: :angel ... man sieht nur aus einigen Blickwinkeln gut. Alles andere ist so arrangiert, dass es „Tiefe“ ergibt. Gleich hinter dem Stadtkern ist alles noch total unfertig.

Da ich leider zu Anfang ein zu großes Rastermaß genommen habe (ich wusste es nicht besser, ist immerhin fast 10 Jahre her), sind feine Geländemodellierungen nicht möglich. Das Raster ist ca. 100 x 100 Meter... was für Böschungen oder Täler nicht so dolle ist. Ich hätte den ganzen leeren Anlagenplatz nun gar nicht gebraucht, aber so wie ich das verstehe, kann man die Anlage weder verkleinern noch das Raster verfeinern - ohne gravierende Schäden zu verursachen. ich hatte damals in „realen“ Maßstäben gedacht... also in Kilometern...

Zum Schluss sieht man einen typischen Schattenbahnhof für die Lokwechselzüge. Da die Loks gewechselt werden, ändern sich auch die Zugnummern, so dass ich den ganzen Verkehr nur mit Hilfe von Kontakten gelöst habe. Die Dampfloks sind einzeln abgeteilt, weil ZWEI Loks (nämlich mit Tender!) gewechselt werden müssen.
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EEP 2026-09-03 21-21-30-06 Güterzug Durchfahrt.jpg (230.27 KiB) 321 mal betrachtet
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EEP 2026-09-03 20-46-04-93 Stadt.jpg (240.11 KiB) 321 mal betrachtet
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EEP 2026-09-03 21-41-20-85 Schattenbahnhof.jpg (98.79 KiB) 319 mal betrachtet

Gerade beim entspannten Beobachten des Zugverkehrs bemerkt, dass die Schaltung einen Bug aufweist. Tatsächlich kommt alles irgendwann ins Stocken, weil ein Signal nicht auf Grün geht. Aber WELCHES von den 5000 ist das..???? Oh, menno.
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#49 Beitrag von Bubikopf »

Wie befürchtet: die Wechselloks aus dem BW kreuzen zwei Fahrwege von anderen Zügen. Sie schalten die betreffenden Signale von Einfahrt und Ausfahrt auf Rot - und andersherum. Da die Zugreihenfolge zufällig ist bzw. sich die Zugbegegnungen in unterschiedlichen Wellen vollziehen, die sie sich durch die unterschiedlichen Stand- und Fahrzeiten ergeben, kann es vorkommen, dass ein Zug auf den anderen wartet und keiner Grün bekommt... Es gibt ja keine echte Gleisbesetztmeldung. Ich muss also herausfinden, welcher Zug als letzter den Bereich verlässt und muss diesem einen Kontakt zum Freischalten geben...

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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#50 Beitrag von Bubikopf »

Blöd, dass man nicht editieren kann. :denke:

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Wolfgang2
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#51 Beitrag von Wolfgang2 »

... wahrhaftig ein tolles Projekt! :daho :daho :daho

Meinst du den Lockwechsel im Schattenbahnhof oder gar im Kopfbahnhof?
Es ist natürlich schwierig, einen Rat zu geben, wenn man deine Schaltung nicht kennt.
Dass mal ein Knoten verstopft ist, weil jeder Zug auf jeden wartet, ist sicher nicht ungewöhnlich. Aber irgendwo sollte schon mal ein freier Blockabschnitt sein, und der Zug der dem am nächsten ist, darf dann zuerst fahren. Sollte die Automatik klemmen, weil ein Block nicht freigegeben wurde, dann muss eben genau an dieser Stelle per Hand nachgeholfen werden. Ich hatte sowas auch schon, aber da hatte ich noch die alte Schaltung mit den Signalen in den Schaltkreisen.

Wegen Gleisbesetztmeldung kann ich dir möglicherweise helfen.

Grüße von der Schwesteranlage aus dem Wedertal
Wolfgang2

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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#52 Beitrag von Bubikopf »

Die Schattenbahnhöfe funktionieren problemlos. Jeder einfahrende Zug startet den nächsten Zug und die Weiche wird dahinter auf das freie Gleis umgestellt. Das ist „linearer“ Verkehr, weil immer nur ein Zug den anderen ablöst.

Edit: im Bild oben sieht man, wie die E112 mit dem Rheingold (ja, der muss sein.. lol ;) ;) )gerade einfährt, das Signal auslöst und die V200 den Bahnhof verlässt.

Aber im Kopfbahnhof habe ich sechs aktiv befahrene Gleise. Zwei davon werden im Pendelzugverkehr bedient, das ist kein Problem. Die Züge fahren rein und raus, ohne andere zu stören. Aber vier andere sind so gelegt, dass sich die Züge (die Fahrstrecken) kreuzen. Wie bei einem Kopfbahnhof eben.

Und zusätzlich werden die Dampfloks für ein bestimmtes Gleis über das BW gewechselt. Zug fährt ein, Lok koppelt ab. Dann kommt die neue Lok aus dem BW und koppelt an. Der Zug fährt nach Zeit X neu bespannt raus, danach folgt kurze Zeit später die abgekoppelte Lok über das halbe Gleisvorfeld ins BW. Diese Rangierfahrten kreuzen drei andere Fahrstrecken. Und deshalb gibt es irgendwo einen Totpunkt, der alle davon abhängigen Züge zum Stehen zwingt.

Erstaunlichwerweise klappt der Lokwechsel super. Wenn auch durch die unterschiedliche Zuglänge das „Heranfahren“ gemittelt wurde, das heißt, die Lok von hinten kommend schleicht einmal mehr oder weniger schnell an das Zugeende. :-D

Da das nicht vorhersehbar ist (wegen der unterschiedlichen Zeitabstände begegnen sich die Züge immer zufällig), konnte ich das vorher nicht abschätzen. Das heißt, in den Betriebsstunden vorher ist das nie geschehen, weil immer alles gut ging. Fiel mir jetzt nur durch Zufall auf, weil 30 Minuten lang kein Zug auf den drei Gleisen kam - das war ungewöhnlich... Ich habe alles vermutlich ZU SEHR abgesichert, also alles geht hinter der Zugdurchfahrt gleich auf Rot. so wie es ja auch sein sollte... Aber wenn ein Zug das Gleis nicht mehr freigibt, stauen sich alle anderen ja auch. Das ist wie bei der ECHTEN Bahn... ;)

Da die Schaltung schon verdammt lange her ist, muss ich selbst erst in den zigtausenden Kontakten nach dem richtigen suchen. :-o 8-)
Im Bahnhof kann es keinen simplen Blockbetrieb geben, weil ich ja alle in Frage kommenden Zugnäherungen von allen Seiten absichern muss. Und in eep ist es auch noch zeitlich gekoppelt, das heißt, man muss wissen, WANN ein Zug den Kontakt überfährt. Manchmal verfehlen sich zwei Überfahrten um Sekunden, und dann gibt es einen Bums.

Es wäre schön, wenn es in der 6 schon Lua gäbe, denn dann könnte ich abfragen: ist Zug 3 schon raus? Wenn ja, gebe das Gleis für die Rangierfahrt frei. Der Zug hat keine Ausfahrt, warum nicht? ist Gleis 3 eventuell belegt... usw.

Sieht dann ungefähr so aus... shock
Kontakte.jpg
Kontakte.jpg (222.15 KiB) 227 mal betrachtet
Anmerkung am Rande: Der Güterzugverkehr ist klassischer Blockbetrieb im Kreisverkehr und läuft seit 10 Jahren fast störungsfrei. Auch wenn man die Anlage mal ohne Pause geschlossen hatte...
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#53 Beitrag von Bubikopf »

Man bekommt eine Konstellation praktisch nie zweimal. Jeder Schnappschuss ist ein Unikat.

Hier sieht man drei bzw. vier Bewegungen gleichzeitig:
Fahrstraßen1.JPG
Fahrstraßen1.JPG (178.04 KiB) 217 mal betrachtet
Die E03 links verlässt gerade ihren Parkplatz, um an ihren Zug anzukoppeln. Der dampfbespannte Zug verlässt den Bahnsteig und hinten in der Halle wartet ihre Dampfschwester, um heim zum Bekohlen und Abschlacken zu fahren. Diese wird dann die Fahrstraße der E41 mit ihren Silberlingen kreuzen (die ist dann gottlob schon weg - aber der Gegenzug, der bereits am Einfahrtsignal wartet, wird zeitlich vermutlich genau in die Rangierfahrt hineinrasseln). Die V200 wartet auf den Zug, der sich von links nähert, aber noch nicht zu sehen ist. Dieser Zug würde dann natürlich auf der rechten Seite kommend die Ausfahrt des Dampfzuges nach links kreuzen, aber dann ist der schon weg... Alles sehr verwoben.

Das Foto ist ein hastiger Screenshot, deshalb die schlechte Qualität.

Ich habe zuletzt die Nord-Süd-Kreuzungen wieder etwas zurückgebaut (also dass sich Züge immer in der Mitte des Vorfeldes kreuzen, was ja einen Kopfbahnhof sinnvoll macht...), weil ich das mit den Zugnamen und den Schaltungen einfach nicht hingekriegt habe... Das sieht dann z.B. so aus: Die 41 mit dem Wendezug kreuzt die Südstrecke (rechts) erst spät HINTER dem Gleisvorfeld, um nach Osten zu fahren. Ein Dampfzug kommt ihr entgegen... Und alles absichtlich auf nur zwei Hauptgleise verengt, weil es den Modellbahner freut, wenn alles ein bisschen knifflig ist. :love Was man da alles absichern muss...
EEP 2026-09-03 21-52-45-60 Gleiswechsel.JPG
EEP 2026-09-03 21-52-45-60 Gleiswechsel.JPG (206.49 KiB) 217 mal betrachtet
Hier sieht man die Parallelausfahrt der beiden Züge. Während die 41 nach Norden abbiegt, fährt die BR03 (oder ist es eine 01? schlecht zu erkennen) weiter nach Osten. Und im nächsten Bild sieht man schon den Gegenzug für die 41: einen Akku-Triebwagen. Dieser kreuzt dann das Gleis zum BW...
EEP 2026-09-03 22-08-31-50 Parallelausfahrt.JPG
EEP 2026-09-03 22-08-31-50 Parallelausfahrt.JPG (216.41 KiB) 209 mal betrachtet
EEP 2026-09-03 22-08-54-57 Akkutriebwagen wartet.JPG
EEP 2026-09-03 22-08-54-57 Akkutriebwagen wartet.JPG (213.78 KiB) 209 mal betrachtet
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#54 Beitrag von Bubikopf »

Hier ist genau so ein Engpass: die Diesel-Doppeltraktion (musste sein, weil ich bei Dampfloks immer zwei Fahrzeuge wechseln muss) wartet auf die Ausfahrt der 41. Die 41 muss also irgendwo weiter hinten den Kontakt für die Freigabe der Rangierfahrt überfahren, damit diese an ein Zugende weiter links vorrücken kann... Vorher muss sie aber die Bügelfalte durchlassen. Also habe ich eine Doppelabfrage. Und da ganz weit hinten noch ein Dampfzug in der Halle steht, darf der natürlich, so lange die Rangierfahrt kreuzt, keine Ausfahrtfreigabe bekommen... :-?
Rangierfahrt.JPG
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#55 Beitrag von Benny »

Hallo Bummelzug,
du hast "nebenbei" ein paar vermeintlich unlösbare Probleme erwähnt, für die es aber doch Lösungen gibt:

Die Anlagengröße verändern (auch verkleinern) kannst du mit Albert. Dieses Zusatztool findest du im http://www.eep-bilderkatalog.de/ unter Downloads -> zeitlich begrenzte Downloads.

Die Rasterdichte ändern kannst du mit Beo: https://eeptools.sourceforge.net/BeoHome.html

Wenn du eine wirklich zuverlässige Schaltung für dein Weichenvorfeld haben willst, führt meines Erachtens kein Weg an einem Schaltkreis vorbei, der die verschiedenen Fahrbewegungen koordiniert und aufeinander warten lässt. Solange du nur Kontakte auf die Gleise legst, wirst du "Race Conditions" (dass zwei Züge genau zum gleichen Zeitpunkt kommen und dann entweder zusammenstoßen oder sich gegenseitig blockieren) nicht zu 100% vermeiden können.
Hier hätte ich dir auch gerne einen Link gegeben, leider finde ich auf die Schnelle keinen passenden.
Wenn dich das Thema Schaltkreise interessiert, kann ich aber gerne nochmal gründlicher suchen, oder dir die Grundlagen direkt erklären.

Viele Grüße
Benny
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#56 Beitrag von Bubikopf »

Vielen Dank. Dieses „Beo“ werde ich mal testen. Aber das ergibt nur Sinn, wenn praktisch jedes Raster in vier gleiche geteilt wird und die Textur dabei gleich (groß) bleibt. Andernfalls hätte ich wochenlang damit zu tun, die Texturen wieder neu aufzutragen.
Durch meine Arbeit in 3D bin ich das Modellieren von Polygonen durch Verschieben der Punkte gewohnt. Aber eep ist anders.

Verkleinern kann ich die Anlage vielleicht, aber leichtsinnigerweise habe ich einige Kehrschleifen sehr nahe an den Rand gelegt. Ich müsste also erstmal meine Gleisgeometrie verkleinern... Albert kenne ich natürlich, hat einige praktische Werkzeuge.
Knick.jpg
Knick.jpg (229.23 KiB) 124 mal betrachtet
Man sieht, dass die Mindestgröße des Rasters erheblichen Einfluss auf das Gelände hat. Eine kleinere Böschung ist nicht möglich.

Ich habe deshalb sehr viel mit Böschungselementen und Tricks gearbeitet. Die Gleise vorne „schweben“, weil sie über die Böschung hinausragen, und nur die davor platzierte Arkadenmauer versteckt das Loch.

Das führt auch dazu, dass oft diese unschönen „Dreiecke“ in Flächen erscheinen, wenn die Geländehöhe mal ein wenig abweicht. Dann werden Straßen oder Gleise durch andere Texturen scharfkantig durchbrochen; das kann man manchmal erkennen. Da wäre ein millimetergenaues Absenken oder Anheben sehr von Vorteil, leider ist der Gelände-Malstift doch ziemlich grob.

Hier sieht man die typischen Unterbrechungen an Straßen und Gleisen. Aber „Gelände anpassen an Gleishöhe“ führt meist dazu, dass das Gelände links und rechts zu stark abgesenkt wird, weil die Rasterweite zu groß ist.
EEP 2026-09-03 21-05-00-40 Güterbahnhof.JPG
EEP 2026-09-03 21-05-00-40 Güterbahnhof.JPG (178.55 KiB) 122 mal betrachtet
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#57 Beitrag von Bubikopf »

Ich kann Beo leider nicht herunterladen. Mit linkem Klick startet CloudFlare immer wieder und wieder, und mit Rechtsklick „Link herunterladen“ wird der Download als unzulässig abgebrochen, obwohl ich ihn explizit erlaubt habe...

Hm. Im alten Firefox geht es über sourceforge direkt...

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Benny
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#58 Beitrag von Benny »

Wenn du im 3D-Oberflächeneditor die Schieberegler für Bearbeitungsgröße und Intensität ganz nach links schiebst, kannst du einzelne Knotenpunkte millimetergenau anheben und absenken.

Klar, das Problem der nicht immer passend positionierten Rastepunkte löst das nicht, aber diese teilweise leicht verschütteten Gleise und Straßen kannst du damit wieder "ausbuddeln".

Der 3D-Oberflächeneditor mit kleinster Bearbeitungsgröße ist jedenfalls besser als "Gelände anpassen an Gleishöhe", weil letzteres meistens mehrere Rasterpunkte auf einmal verändert.

Viele Grüße
Benny
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#59 Beitrag von Wolfgang2 »

Hallo Bubikopf,

Benny hat Recht, ohne Schaltkreise wäre dein Automatisierungsproblem kaum in den Griff zu bekommen.

Es gab jedenfalls zu diesem Thema auch mal einen Link hier im Forum zu eine Website von Wolfgang Ortmann, die leider nicht mehr aufzufinden ist. Ich hatte sie mir damals als *.pdf gespeichert und könnte sie weitergeben, wenn es hier im Forum keine Bedenken wegen der Urheberrechtslage gib? Auch gibt es hier im Forum unter den Suchbegriffen „Wolfgang Ortmann“ sowie auch unter „Helga“ einige Beiträge, die das Thema aufgreifen.

Aber selbst wenn du die Funktionsweise der Schaltkreise verstanden und dich entschlossen hast, deine Anlage umzurüsten (habe ich bei mit auch gemacht), dann gibt es noch ein Problem:

Angenommen, du hast 6 Bahnsteiggleise und 3 zweigleisige Strecken, die in den Bahnhof einmünden.
Das ergibt 6 x 3 x 2 = 36 verschiedene Fahrwege, die gegenseitig abzusichern wären. Dazu kommen noch 6 Fahrwege ins BW, ergibt 42. Ohne die Schaltkreise jetzt näher beschreiben zu wollen: sie funktionieren nach dem Matrixprinzip, also eine Matrix von 42 x 42 = 1764. An jedem Matrixpunkt brauchst du 2 Weichen, rechne die Zahl der Weichen selbst aus. Möglicherweise benötigst du weniger Matrixpunkte, aber selbst bei der Hälfte wären es noch ganz schön viel. Dass das so nicht geht, ist sicher klar.

Also müsstest du, um den Aufwand in Grenzen zu halten, die Zahl der möglichen Fahrwege drastich reduzieren oder zu Gruppen zusammenfassen, was natürlich zu Lasten der Flexibilität geht, z.B. bestimme schöne Parallel-Ein- oder Ausfahrten wären dann nicht mehr möglich, was aber den eigentlichen (realistischen) Bahnbetrieb nicht zu sehr stören dürfte.

Ich selbst habe auf meiner Wedertal-Anlage nur den S-Bahnbetrieb im Kopfbahnhof automatisiert, alle anderen Züge sowie alle Rangierbewegungen müssen per Hand erfolgen. Da ich immer nur eine einzige Rangierbewegung ausführen kann, reduziert sich der Aufwand für die Matrix erheblich.

Anderswo auf meiner Anlage habe ich bestimmte Ausfahrten zu Gruppen zusammengefasst, wo erst mal innerhalb der Gruppe geklärt wird, wer fahren darf, bevor weitere übergeordnete Fahrwege auf Kollosionsfreihet befragt werden, was die Gesamtmatix auch stark reduzieret, aber kleine Unterschaltkreise erfordert.

Letztendlich hilft es auch, wenn Züge aus bestimmten Richtungen nur in bestimmte Bahnsteiggleise einfahren dürfen.

Das klingt bis hierher alles sehr abstrakt und aufgeblasen. Wenn du die Schaltkreise verstanden hast, können wir vielleicht gemeinsam darüber nachdenken, wie sich das Prinzip bei vertretbaren Betriebseinschränkungen mit vertretbarem Aufwand auf deiner Anlage umsetzen lässt.

Grüße aus dem Wedertal
Wolfgang2

Bubikopf
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Re: Zwischen drei und sechs... Kopfbahnhof, Epoche III/IV

#60 Beitrag von Bubikopf »

Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag.

Schaltautos habe ich durchaus auf der Anlage - allerdings für andere Zwecke.
Man muss bedenken, dass die Anlage ohne Plan in eep 3 begonnen wurde und seitdem immer erweitert, aber alles auch „mitgeschleppt“ wurde. Wenn ich mir die Daten der Files ansehe, dann ist das schon über 20 Jahre her. Es begann ohne Plan und der wurde erst nach und nach zementiert. Heute kann man im Grunde kaum was ändern, ohne die ganze Schaltung zum Einsturz zu bringen.

Da ich jetzt händisch „geflickt“ habe und in 45 Minuten kein Problem auftauchte, lasse ich es erstmal so. Das Umrüsten der Anlage würde vermutlich mindestens ein halbes Jahr dauern, da man leider nicht so ohne weiteres nachträglich sehen kann, wofür und warum ein Schaltkontakt da ist. Ich muss jeden Kontakt anklicken und entscheiden, ob ich DEN jetzt löschen kann oder lieber nicht.

Ich würde es heute sicher anders lösen. Da meine Züge ohne Fahrplan fahren, und deshalb jede Zugannäherung einzigartig ist, müssen natürlich viele Eventualitäten abgesichert werden. Dann hätte man die genannten kombinatorisch „unendlichen“ Möglichkeiten. Hätte ich einen festen Fahrplan, wäre das einfacher. Ich würde es so anlegen wie eine frühere Waschmaschine: mit einer Schalttrommel, die nacheinander die Programme zeitlich abarbeitet. Das kann man gut auf Schaltautos übertragen. Da aber die Beschriftung von Signalen und Weichen unüberschaubar ist, müsste ich vorher einen PLAN auf Papier machen: also: welche Weiche liegt wo und wie ist deren Nummer? Welches Signal steht wo und wie ist dessen Nummer? usw. Wie heißen die Züge? Es ist auch nicht klar, ob „Abzweig“ wirklich „Abzweig“ ist (das ist das Blöde am alten eep), so dass ich JEDE Weiche auch daraufhin überprüfen muss. Und da das Anklicken von DKWs ein Risiko ist, lasse ich das erstmal (bekanntlich können die vier Einzelweichen aufspringen und dann stimmt gar nichts mehr, und die DKW muss neu gebaut werden...). Auch die „Richtungen“ sind nicht eindeutig, weil das offenbar von der Verlegerichtung der Gleise abhängt. Ich habe sehr häufig den Fall, dass ein Kontakt die verkehrte Richtung haben muss...

Ich werde vielleicht nur einige Stadtteile noch ausbauen. Ich bin mehr der „Machschön“-Typ (arbeite im grafischen Gewerbe), so dass Screenshots gut aussehen...
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Wolfgang2

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