La tramvia di Argegno

Anlagen die frei gestaltet sind
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Meterfan
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La tramvia di Argegno

#1 Beitrag von Meterfan » 13. Okt 2014, 20:54

Liebe EEP-Freunde,

La tramvia di Argegno (die Straßenbahn von Argegno), diesen exotischen Namen habe ich für eine exotische Bahn gewählt. Den Ort Argegno (gesprochen Argenjo) gibt es wirklich, ich habe ihn aber erst nachträglich ausgewählt, weil seine Lage ähnlich der des Dorfes in meiner Anlage ist.
Im realen Ort gibt es keine Straßenbahn und die Berge sind noch viel höher und steiler als bei mir. Deswegen gibt es dort sogar eine Seilbahn, die hauptsächlich dem Schülerverkehr dient.

Aber nun zu meiner Anlage. Eigentlich baue ich an einer größeren Anlage. Da aber deren Vollendung noch in weiter Ferne ist, beschloss ich, dass ich dringend Urlaub brauche. Da Urlaub ohne EEP eine Strafe wäre, muss es Urlaub in EEP sein.
In diesen Fällen baue ich dann normalerweise eine Anlage der folgenden Art:
Bild
Dann kann man stundenlang zusehen, wie das Segelschiff um die ferne Insel kreist.
Dieses mal ist die Anlage, wie ihr erahnen könnt, wenn ihr den unteren Rand betrachtet, aber
doch etwas größer geworden.

Der Ort Argegno liegt im Norden Italiens aber im Süden der Alpen an einem großen See.
Ihr seht ihn hier vom See her noch vor dem Bau der Bahn.
Bild

Da ich weiß, dass ihr gerne Geschichten lest, gibt es ab morgen eine kleine Geschichte (mit einigen Bildern) zum Bau der Bahn.

Viele Grüße
Oskar
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Meterfan
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Re: La tramvia di Argegno

#2 Beitrag von Meterfan » 14. Okt 2014, 21:15

Liebe EEP-Freunde,

Die Bewohner von Argegeno leben hauptsächlich von der Rinderzucht und deswegen gibt es fast keinen Wald. Die Wiesen im Tal werden zum Mähen für das Winterheu benötigt und auf den Bergen stehen die Rinder im Sommer. Leider gibt es große finanzielle Probleme, weil die Rindfleischpreise ständige fallen.
Abhilfe könnte nur die Beherbergung und Bewirtung von Touristen schaffen.
Unser Ort hat vier touristische Attraktionen.
1. Die Wallfahrtskapelle am See auf einem Felsen hoch über dem Ort (rechts im Bild von gestern). Leider hat auch die Zahl der Wallfahrer abgenommen.
2. Der Wasserfall am Ende des Ortes (hier im 2. Bild)
Bild
und
3. die Alm über dem Ort (recht über dem Wasserfall bei der Fahne). Früher kamen immer viele junge Menschen, um auf der Alm ungestört wilde Partys zu feiern. Heute sitzen diese aber nur noch zu Hause vor schwarzen Kästen und hoffen darin etwas neues zu sehen, obwohl sie dazu nur vor die Tür gehen brauchten. Wenn es zu langweilig wird, schicken sie sich gegenseitig böse Briefe (genannt Iimeils) und sind zum Schluss alle ganz unglücklich.
4. Gibt es rechts vom Ort hier im Bild
Bild
einen schönen Sandstrand. Er ist der einzige am See, der nicht an der Straße liegt, weil sie dort durch einen Tunnel geführt wird.

Erschlossen ist der Ort durch die Uferstraße und einen Linienbus, der darauf fährt.
Die wenigen noch verbliebenen Touristen, die meisten aus der am See gegenüberliegenden Stadt kommen, fürchten aber die lange Anfahrt über die enge und kurvige Uferstraße und kommen daher mit dem Schiff. Auch der extra vor dem Ort angelegte Parkplatz bleibt immer leer (wie ihr im ersten Bild seht).
Leider kann das Schiff nicht direkt am Ort anlegen, weil das Ufer dort zu flach ist. Die Anlegestelle (hier im Bild)
Bild

befindet sich daher in einiger Entfernung links vom Ort am Steilufer

Leider ist der Fußweg von dort aufgrund des starken Verkehrs nicht nur sehr unbequem sondern auch gefährlich.
Bild

Der Bürgermeister von Argegno denkt schon lange über eine Lösung nach. Der Weg vom Parkplatz im Ort bis zum Strand ist zu lange. Am Strand ist das Seeufer zwar flach genug, dass man dort einen Parkplatz anschütten könnte, dann bliebe aber nur noch wenig Strand übrig.

An der Anlegestelle und am Strand könnte zwar ein Bus halten, er kann dort aber nicht wenden. Ein vom Dorf eingerichteter Bus, müsste zum Wenden ins Nachbardorf fahren, was man unbedingt vermeiden muss, weil die Touristen natürlich nicht dorthin geschickt werden sollen. Der Fahrplan des Linienbusses passt ohnehin nicht zum Fahrplan des Schiffes.

Nun ist unser Bürgermeister ein großer Planer und in Ermangelung realer Projekte, die mit dem wenigen Geld der Gemeinde ausführbar wären, plant er nachts große Eisenbahnanlagen mit EEP.
Eines nachts kommt ihm dabei die große Erleuchtung. Sein kleines Dorf braucht dringend eine Straßenbahn. Mit 2-Richtungsfahrzeugen braucht man weder an der Anlegestelle noch am Strand eine Wendeschleife und könnte diese beiden Punkte mit dem Parkplatz und dem Wasserfall verbinden, wo sich außerdem noch der Beginn des Wallfahrtsweges zur Kapelle befindet.
Schnell erstellt er einen Gleisplan in EEP und legt ihn bei der nächsten Gemeinderatssitzung vor. Doch im Gemeinderat sitzen nur grundsolide Landwirte, die wissen, dass man für solch ein Projekt viel Geld braucht, das sie nicht haben, und von der neumodischen Idee, dass man auch Geld ausgeben kann, das man nicht hat, nichts halten. So wird das Projekt abgelehnt und der Plan verschwindet in irgendeiner Schublade.

Wie es weiter geht erfahrt ihr morgen.
Viele Gruesse
Oskar
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Re: La tramvia di Argegno

#3 Beitrag von Meterfan » 15. Okt 2014, 21:59

LIebe EEP-Freude

den heutigen und morgigen Beitrag mag vielleicht jemand als Kritik an der italienischen Bürokratie empfinden. Sie sind aber nicht so gemeint. Die Handlung spielt nur wegen der Landschaft in Italien. Eingeflossen sind Erfahrungen mit der deutschen Bürokratie. Auch gibt es ausnahmsweise und nur heute keine Bilder.


Etliche Monate nachdem der Bürgermeister von Argegno seinem Gemeinderat den Gleisplan seiner Straßenbahn vorgelegt hat, erhält er freitags mittags eine Anfrage der Regierung.
Es gäbe da europäische Gelder zur Förderung des umweltfreundlichen Tourismus in strukturschwachen Gebieten. Wenn er sich bewerben wolle, müsse er aber bis Montagabend einen Antrag vorlegen. Unser Bürgermeister weiß natürlich, dass das Geld längst für andere Projekte verplant ist und die kurze Frist nur gewählt wurde, damit sich niemand bewerben kann. In der Vergangenheit hat er dann jeweils einige Sitzbänke für den Wallfahrtsweg und das Seeufer beantragt, was aber stets abgelehnt wurde mit der Begründung, das Projekt sei viel zu klein.
Dieses mal möchte er den Gutachtern die Ablehnung schwerer machen und steckt den Gleisplan der Straßenbahn in einen Umschlag und schreibt noch einen Brief dazu, die Bahn könne vollständig mit grünem Strom betrieben werden, wenn man das alte Gleichstromkraftwerk in den Bergen, das früher für die Beleuchtung der umliegenden Orte arbeitete, und bei Einführung der Ringleitung rund um den See still gelegt wurde, wieder in Betrieb nähme.

So und jetzt müssen wir erst mal lange auf die Antwort der Regierung warten.

Viele Grüsse
Oskar
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Re: La tramvia di Argegno

#4 Beitrag von Meterfan » 16. Okt 2014, 21:56

Liebe EEP-Freund

ein halbes Jahr nachdem unser Bürgermeister seinen Antrag abgeschickt hat, erhält er eine Brief von der Regierung. Er befürchtet, dass dies wieder mal eine statistische Umfrage ist, in der er den Krümmungsgrad der Hörner aller Rindviecher auflisten muss, nur weil ein Beamter in Rom auch mal zeigen möchte, dass er in der Lage ist eine Tabelle auszufüllen und legt den Brief erst mal zur Seite. Irgendwann ist er aber doch neugierig schaut hinein und fällt fast vom Stuhl. Seine Straßenbahn ist genehmigt!
Ein zweites mal fast vom Stuhl fällt er als er liest, dass die Gutachter besonders den Bergbahncharakter das Bahn loben, habe man doch damit endlich etwas den Bergbahnen in der nahen Schweiz entgegen zu setzen. Erst versteht er dies nicht, ist er doch der Meinung gar keine Bergbahn beantragt zu haben. Als er sich den beiliegenden Gleisplan ansieht,
Bild
stellt er fest, dass er in der Hektik den falschen Plan in den Umschlag gesteckt hat. In einem kühnen Traum hatte er nämlich eines nachts die Bahn über den alten Saumpfad zur Wallfahrtskapelle
Bild
und weiter zur Alm verlängert, wohl wissend, dass der alte Saumpfad an der Seeseite längst abgerutscht ist.
Bild
Glücklicherweise hatte er aber auch eingetragen, dass dort eine neue Stützmauer gebaut werden muss, und diese wurde in die Kostenberechnungen bereits einbezogen.
Im Gemeinderat ahnt man zwar, dass das beschauliche Leben im Ort nun ein Ende hat, ist aber auch froh, dass damit die großen finanziellen Probleme des Ortes gelöst werden können und stellt nur 3 Bedingungen: Die Bahn muss im Ort, sofern sie nicht auf der Straße fährt, auf Rasengleis fahren, sie darf in der Dorfstraße nur mit 20 km/h fahren und die Oberleitungsmasten müssen in der Dorfstraße soweit zurückgesetzt werden, dass sie das Straßenbild nicht beeinträchtigen.

Morgen geht es weiter.
Viele Grüße
Oskar
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Re: La tramvia di Argegno

#5 Beitrag von KlausD » 17. Okt 2014, 00:32

Beim Happy End dieser wunderschönen Geschichte wird doch dann sicher der Papst eine Wallfahrt mit der Straßenbahn machen, oder ?

Bin schon ganz gespannt, wie's weitergeht :daho

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Re: La tramvia di Argegno

#6 Beitrag von Meterfan » 17. Okt 2014, 22:32

Liebe EEP-Freunde,

mit dem Ausschreibungsverfahren zum Bau der Straßenbahn in Argegno möchte ich euch nicht belästigen. Es stellte sich aber bald heraus, dass es ein Problem bei den Fahrzeugen gibt. Die Herstellerfirmen haben Lieferprobleme und möchten offenbar möglichst hohe Preise verlangen, indem sie behaupten, eine solche Bergstraßenbahn müsse völlig neu entwickelt werden. Ein EEP Freund in Deutschland, dem unser Bürgermeister davon berichtet, sagt ihm, dass in seiner Stadt gerade völlig funktionsfähige Straßenbahnwagen nur wegen des Komforts ausgemustert werden. Auch müsse er sie sofort abholen, da sie wegen Platzmangels sonst verschrottet würden. Unserem Bürgermeister ist bekannt, dass 1. neue Wagen heutzutage beim Kunden getestet werden, er sich aber eine nicht funktionierende Bahn nicht leisten kann, 2. dass man mit alten Wagen viele Bahnfreunde anlocken kann. Die Steigung der Bergstrecke (4%) haben diese Wagen aus Deutschland in ihrer Heimat locker bewältigt. So entscheidet er sich, die alten Wagen zu kaufen, die auch sofort angeliefert werden. Zum Umlackieren ist leider keine Zeit, so werden sie mit deutscher Werbung in Italien fahren.
Leider sind die Straßentunnel am See zu niedrig, die Wagen werden mit den Schiff über den See gefahren
Bild
und hier rollt die erste Straßenbahn bereits durch die Dorfstraße noch bevor dort Gleise liegen.
Bild
Abgestellt werden sie auf der Wiese des Bauern Ambrosio beim Wasserfall in der Nähe des künftigen Depots.

Morgen gibt es dann 3 Bilder von den Bauarbeiten.

Viele Grüße
Oskar
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Re: La tramvia di Argegno

#7 Beitrag von Meterfan » 18. Okt 2014, 20:16

Liebe EEP-Freunde,

heute gibt es 3 Bilder von den Bauarbeiten.
Hier sehen wird das erste verlegte Schienenstück auf der Uferstraße. Leider musste man sie dazu zur Hälfte sperren und die Staus sind riesengroß. Lange müssen die Autofahrer aber nicht mehr warten, die neue Bitumenschicht zwischen den Schienen wird gerade gewalzt.
Bild

Auch weitere Schienen werden mit den Schiff geliefert und über die bereits fertige Teilstrecke zum Ort des Einbaus transportiert.
Bild

Hier sehen wir den spektakulärsten Bauabschnitt, die Errichtung der neuen Stützmauer für die Bergstrecke zur Alm
Bild

Damit ist die Geschichte des Baus beendet.
Ab morgen zeige ich euch dann in Form einer kleinen Reportage Bilder von der fertigen Bahn.

Viele Grüße
Oskar
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Re: La tramvia di Argegno

#8 Beitrag von KlausD » 18. Okt 2014, 22:37

Solche rasanten Baufortschritte kann es nur noch in Italien geben.
Wenn die Deutschen Bahnstrecken zur vorletzten Jahrhundertwende nicht auch hauptsächlich von Italienern gebaut worden wären,
wären sie sicher nicht vor dem Rückbau fertig geworden ;)

In Argegno steht bestimmt schon die Segnung der Jungfernfahrt im Kalender :daho

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Re: La tramvia di Argegno

#9 Beitrag von Hape1238 » 18. Okt 2014, 22:44

Tja, wenn die Römer... äh... Italiener sich etwas vorgenommen haben, dann hält sie nix auf. :mrgreen:
Schöne Geschichte, bin schon gespannt auf den Papst.
Und achte drauf, das die Mafia ihre Hände nicht im Spiel hat, sonst rutscht die neue Stützmauer ganz rasch ab... :o
Grüße aus Genshagen

Hape!
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Re: La tramvia di Argegno

#10 Beitrag von Meterfan » 19. Okt 2014, 10:51

Hallo KlausD,
die Bauzeiten bei deutschen Bahnen sind tatsächlich abenteuerlich. Gerade wird mal wieder der Verlängerung der Kölner Straßenbahn 7 auf (etwa) der Trasse der Kleinbahn-Siegburg Zündorf um 1300 m geplant. Wie ihr wisst ist die Strecke völlig eben ohne Brücken und Tunnel. Trotzdem sagt, man, dass sie frühestens in 5 Jahren fertig sein könnte, wenn das Land den dafür benötigten Zuschuss gibt.

Viele Gruesse
Oskar
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Re: La tramvia di Argegno

#11 Beitrag von Meterfan » 19. Okt 2014, 22:05

Liebe EEP-Freunde,

leider hatte ich zum Zeitpunkt der Einweihung keine Zeit. Heute besuchen wir die Bahn, nachdem sie schon einige Wochen fährt. Wir nehmen dazu das Schiff und sehen schon von ferne die Hangstrecke mit der neuen Stützmauer.
Bild

Das Schiff muss zur Anlegestelle noch um die erste Felsnase herumfahren.
Bild

Drehen wir uns nach rechts blicken wir genau in die Dorfstraße, in der gerade die Bahn zur Anlegestelle unterwegs ist.
Bild

Wenn wir dieses Bild mit dem allerersten vergleichen sehen wir einen großen Unterschied.
1. Aufgrund der Touristenmassen, die beim Betrieb der neuen Bahn erwartet werden, hat sich ein Investor gefunden, der ein neues Hotel auf der Wiese vor dem Dorf errichtete. Eigentlich sollte dieses viel höher werden, doch der Gemeinderat hat nur 3 Geschosse genehmigt (die restlichen sind nun unterirdisch.)
2. Neben dem Geld direkt für den Bahnbau gab es noch zusätzliches Geld für begleitende Maßnahmen. Davon konnte unser Bürgermeister nicht nur die lange ersehnten Bänke für die Uferpromenade kaufen, sondern die Promenade auch durch Pavillons und Brunnen umfangreich verschönern.
Hier sehen wir das Hotel und die Promenade noch einmal etwas größer:
Bild

Hier wartet die Bahn an der Anlegestelle auf das Schiff.
Bild

Morgen gibt es weitere Fotos von der Uferstraße.

Viele Grüße
Oskar
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Re: La tramvia di Argegno

#12 Beitrag von schaumbk » 19. Okt 2014, 22:25

Hallo Oskar,

schöne Bilder-Geschichte. :daho

Ich freue mich auf die Fortsetzung
Klaus
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Re: La tramvia di Argegno

#13 Beitrag von Meterfan » 20. Okt 2014, 23:03

Liebe EEP-Freunde,

nach Ankunft an der Anlegestelle von Argegno fahren wir nicht sofort mit der Bahn weiter,
sondern machen erst einige Fotos von der Bahnstrecke auf der Uferstraße, was bei dem heftigen
Autoverkehr garnicht so einfach ist.

Hier sehen wir die abfahrende Bahn von vorne,
Bild
Im Hintergrund befindet sich der Staßentunnel, der zum nächsten (in meiner Anlage nicht dargestellten) Ort am See führt.

und hier sehen wir sie von hinten im Verkehr "mitschwimmend". Vor ihr befindet sich zufällig gerade der Linienbus, der die Orte am See verbindet.
Bild

Hier kommt sie wieder vom Dorf zurück, zum Anschluss an das nächste Schiff
Bild

und hier sehen wir sie an der Haltestelle auf das gerade ankommende Schiff wartend.
Bild
In diesem Bild sehen wir auch ganz links die Ampel, die verhindert, dass sich Autos und die Bahn begegnen.

Morgen gibt es dann einige Bilder von der Uferpromenade.

Viele Grüße
Oskar

P.S. Alle Bilder sind echte Schnappschüsse des laufenden Verkehrs. Wollte ich die Autos für Fotos anhalten, hätte ich sofort einen riesengroßen Stau.
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Re: La tramvia di Argegno

#14 Beitrag von Fahrdraht » 21. Okt 2014, 09:55

Hallo Oskar,

interessantes Thema was Du Dir da vorgenommen hast. Der Prellbock gegen das ziehrliche Straßenbahnwägelchen wirkt etwas zu groß. Es war nicht unüblich das Gleis einfach so enden zu lassen. Selbst auf eine Beschilderung wurde verzichtet, da eh nur ein überschaubarer Kreis an Straßenbahnfahrer mit entsprechender Streckenkenntnis zum Einsatz kamen.

Grüße
Kai- Uwe

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Re: La tramvia di Argegno

#15 Beitrag von Meterfan » 21. Okt 2014, 22:50

Hallo Kai-Uwe,

da hast du recht. Werde ich noch ändern, dann aber gleich bei allen Enden der Bahn.
Kann mich auch gut an eine Schweizer Schmalspurbahn erinnern, bei der man noch viele Meter hinter
dem Ende der Gleise Rillen im Asphalt sehen konnte.

Liebe EEP-Freunde,

heute sind wir im Hotel angekommen und machen sofort von dort ein Bild der Uferpromenade:
Bild

und hier gibts noch 2 weitere Bilder der Promenade. Leider ist der Verkehrslärm durch die Uferstraße sehr groß.
Unser Bürgermeister hat sie auch eher deswegen so extravagant ausgestattet, um vorbeifahrende Autofahrer auf sein Dorf aufmerksam zu machen.
Bild
Bild


Den nächsten Beitrag gibt es erst am Samstag.

Viele Grüße
Oskar
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Re: La tramvia di Argegno

#16 Beitrag von JimKnopf » 22. Okt 2014, 13:56

Hallo Oskar,

eine origenelle Anlagenidee, sehens- und lesenswert umgesetzt.

Gruß aus dem Ruhrgebiet

Desiderio

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Re: La tramvia di Argegno

#17 Beitrag von Meterfan » 25. Okt 2014, 18:05

Hallo Desiderio,

Danke für das Lob. Dass ich eine solche Anlage noch nicht gesehen hatte, motivierte mich, sie auszubauen und hier zu zeigen. Wenn die Forenmitglieder sie auch noch sehenswert finden, freut mich das umso mehr.

Liebe EEP-Freunde,

heute sehen wir einige Bilder von der Dorfstrasse,

hier der Beginn am Seeufer, von hinten kommt die Strecke vom Strand und rechts von der Anlegestelle. Oben bei der Kapelle sehen wir die Bergstrecke.
Bild

Hier sehen wir die gleiche Stelle vom See aus gesehen. Die von der Anlegestelle kommende Bahn muss gerade auf die entgegenkommende und rechts zum Strand abbiegende Bahn warten. Das entsprechende Signal ist hinter der Bahn versteckt
Bild

Wegen des regen Treibens auf der Dorfstrasse dürfen dort alle Verkehrsmittel nur mit 20 km/h fahren.
Bild

Hier sehen wir den Marktplatz, auf dem gerade ein Flohmarkt stattfindet. Im Hintergrund sehen wir gerade eine Bahn auf der Bergstrecke und im Vordergrund das Bett des Baches, von dem wir morgen noch mehr sehen werden.
Bild

Die Dorfstrasse endet am Depot, das nahe am Wasserfall liegt.
Bild

Viele Grüße
Oskar
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Re: La tramvia di Argegno

#18 Beitrag von KlausD » 25. Okt 2014, 19:52

Dein Bürgermeister ist doch ein Glückspilz, daß die Deutschen Städte ihre Straßenbahnen abgeschafft haben und die EU die Fördergelder noch nicht komplett Richtung Ost verschleudert hat ;)
Mal sehen wann die Dorfstraßenbahner den ersten Streik organisieren :lol1:

LG KlausD
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Re: La tramvia di Argegno

#19 Beitrag von Meterfan » 26. Okt 2014, 20:45

Liebe EEP-Freunde,

heute wollen wir dem Bachlauf in Argegno folgen.
Den Anfang mit dem Wasserfall haben wir schon gestern gesehen.
Hier noch sehen wir den See, in den der Wasserfall (heute nicht im Bild) fällt von der anderen Seite
Bild

Etwas weiter bachabwärte bietet sich uns dieser Anblick
Bild

Schon nahe am See
Bild

und hier die Mündung in den See
Bild

Es ist schon merkwürdig, dass selbst dann, wenn ich nur einen Bach fotografiere immer ein Bahn im Bild ist.

Morgen gehts dann endlich zur Bergstrecke.

Viele Grüße
Oskar
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Re: La tramvia di Argegno

#20 Beitrag von halud62 » 26. Okt 2014, 22:08

Ach komm, Oskar, red dich nicht raus. Du hast die Bahn "gechartert", um nicht laufen zu müssen. :lol1:

Prima Idee, klasse Umsetzung, schöne Geschichte - einfach nur :daho :daho :daho


Gruss Hannes
Halud´s Modellbahnwelt

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