Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

Anlagen die auf einer Vorbildsituation beruhen die getreu umgesetzt wird
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ManfredS
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Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#1 Beitrag von ManfredS » 14. Jun 2019, 12:45

Hallo Freunde,
heute melde ich mal mit einem anderen Thema, sonst denkt ihr noch ich kann nur Stuttgart.

Von der Nord- Süd- Strecke ging für mich immer ein besonderer Reiz aus. Schon zu Modellbahnzeiten war ich von dieser Magistrale begeistert. Seit der Publikation über Jossa in der MIBA Anfang 1985 von Stefan Carstens und Michael Meinhold ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich habe immer wieder versucht Teile davon nachzubauen; leider ohne Erfolg.

Neben der berühmten Linken Rheinstrecke ist sie für mich die bedeutendste Strecke der fünfziger bis achtziger Jahre. Erst durch die Eröffnung der neuen Schnellfahrstrecke zwischen Fulda und Würzburg hat sie langsam an Bedeutung verloren . Fast alle meine Lieblingszüge verkehren auf dieser Strecke. Klangvolle Namen wie Helvetia, Blauer Enzian, Senator, Konsul und Komet waren hier ebenso anzutreffen wie die langen F- und D-Züge von Italien, Jugoslawien und Österreich nach Skandinavien.

Bekannte Züge Nord- Süd- Strecke 1958
Bild
Bild01_Zuege_1958sw

Und hier was Besonderes der Henschel-Wegmann-Zug mit dem entsprechenden Gegenzug.
Bild
Bild02_BlauerEnzian_1958sw


Die Bedeutung der Nord- Süd- Strecke hat sich erst nach dem 2.Weltkrieg entwickelt. Durch die Teilung Deutschlands haben sich die Verkehrsströme von Ost – West auf Nord – Süd verlagert. Die Blütezeit für den Dampfbetrieb wurde Anfang der sechziger Jahre erreicht. Die Elektrifizierung war 1963 bis Hannover abgeschlossen und bewirkte dann einen schnellen Rückgang des Dampfbetriebs.
Das soll es mit der historischen Abhandlung erst einmal gewesen sein, denn man kann Alles in der einschlägigen Literatur nachlesen. Die Nord- Süd- Stecke ist dort nicht genau Definiert, sondern wird durchaus mit verschiedenem Umfang dargestellt. Ich habe mich für den zentralen Abschnitt Göttingen - Eichenberg - Bebra - Fulda – Gemünden 1958 entschieden.

Auszug aus der Kursbuchkarte von 1950 (Abschnitt Göttingen – Gemünden)
Bild
Bild03_Karte_1950

Als ich über das Projekt Nord- Süd- Strecke nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass ich im Zeitraum von 2009 bis 2015 schon einige Bahnhöfe dieser Strecke unabhängig voneinander gebaut habe. Mein aktuelles Projekt ist Bebra. Deshalb habe ich beschlossen, das Projekt Nord- Süd- Strecke mit Bebra zu beginnen. Bebra hat ein hohes Verkehrsaufkommen und umfangreiche Gleisanlagen. Für mich war dieser Bahnhof einfach der Inbegriff der Nord- Süd- Strecke. Weitere Bahnhöfe sollen in lockeren Abständen folgen. Die älteren müssen jedoch erst an meinen jetzigen Standard angepasst werden. Das schöne in EEP ist, dass man nicht alle in eine Anlage packen muss. Im Gegensatz zur Modellbahn-Realität, kann man mehrere Anlagen erstellen; d.h. meine Nord- Süd- Strecke wird aus mehreren Anlagen bestehen.

An dieser Stelle möchte ich Euch noch einmal etwas über meine Baugrundsätze mitteilen. Mein Schwerpunkt liegt nach wie vor bei den Gleisanlagen und allem was direkt dazu gehört. Diese werden so genau wie möglich erstellt; fast immer nach Originalgleisplan. Es folgen das Empfangsgebäude und die restliche Bahnbauten wie Bahnsteige, Stellwerke, Lokschuppen, Brücken, usw. in entsprechender Abstufung. Gelände und Ortschaften stehen am Schluss. Der Erkennungswert liegt deshalb bei mir ganz klar bei Bahnanlagen und Empfangsgebäude.

Der Fahrbetrieb erfolgt nach originalem Fahrplan. Die einzelnen Fahrten werden jedoch zeitlich angepasst ausgeführt, damit ein interessanter Fahrbetrieb entsteht d.h. die Zugfolge bleibt erhalten und nur die Abfahrtzeiten werden ggf. geändert. Bei mir bewegen sich nur die Züge, der andere Verkehr ruht sofern es sich nicht um ein spezielles Anlagenthema handelt. Das ist schon Aufwendig genug. Ich bin halt ein alter Modell-EISENBAHN-er.

Zugmitfahrten gibt es bei mir nicht. Wollte ich das, würde ich nicht mit EEP bauen, sondern einen Simulator verwenden. Es gibt ja genug auf dem Markt. Ich bevorzuge halt Blicke AUF einen fahrenden Zug, nicht AUS einem fahrenden Zug. In meiner Kindheit/Jugend haben meine Freunde und ich oft Züge vom Streckenrand oder einer Brücke aus beobachtet und deshalb habe ich meine Kameraführung in EEP ähnlich ausgerichtet.

Die Kamera wird bei mir über den Zug automatisch gesteuert. Damit ist sichergestellt, dass nur das gesehen wird, was ich geplant habe. Das gilt auch für die Ausgestaltung der Anlage; nur wo eine Kamera hinzeigt, wird auch was gebaut. So ist es nach wie vor möglich, auch große Anlagen unter 10Mb zu halten. Der Betrieb erfolgt immer automatisch (Ich bin mehr der Planer/Bauer als der Spieler). Diese Methoden haben sich bei allen Anlagen bewährt und ich sehe keinen Grund für eine Änderung. Ich weiß, alles das ist sehr spezifisch und soll kein Dogma sein.

Bei der Kamerasteuerung habe ich mir beim Bahnhof Bebra etwas Neues einfallen lassen, was zur gegebenen Zeit in alle meiner größeren Anlage eingebaut wird. Dazu mehr bei der Vorstellung von Bebra.

Bis demnächst in Bebra.
Grüße aus Bad Sachsa
Manfred

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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#2 Beitrag von von_Wastl » 14. Jun 2019, 23:20

Hallo Manfred,
Bebra ist eine geniale Nachbauidee, allerdings auch hochkomplex. Ich denke da speziell an den riesigen Rangierbahnhof und die vielleicht in D einmalige Gleisanlage der Nordausfahrt.
Als Betriebsmittelpunkt dann noch das in der gewählten Epoche sehr umfangreiche BW.

Aber mit den Bildern deiner Stuttgart-Anlage im Gedächtnis, bestehen keine Zweifel, dass du dieses Projekt real werden lässt. Frohes Schaffen wünsche ich dir -man freut sich auf die ersten Bilder! :daho

Grüße aus Oberfranken
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#3 Beitrag von wuvkoch » 15. Jun 2019, 05:38

Hallo Manfred,
man kann gespannt sein! Wie Rainer schon schrieb:
man denke nur an Stuttgart !
Gruß aus Duisburg
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Bild
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#4 Beitrag von Kösentiger » 15. Jun 2019, 09:11

Hallo Manfred,

Weil ich dein "Stuttgart" kenne, bin ich vollkommen überzeugt, dass deine neue Anlage genauso hervorragend wird!
Ich freue mich schon auf deine Beiträge dazu.
Was deine Baugrundsätze angeht, so mache ich es ebenso wie du.
Ich tüftele am liebsten an Gleisanlagen mit möglichst korrekten Weichenradien. Das macht mir am meisten Spaß.
Danach folgen Stellwerke, Bahnsteige, EGs usw.
Auch mit der Ausgestaltung der Umgebung gehe ich wie du nach Kamerastandpunkten vor.
Bei deiner Kamerasteuerung in Bebra bin ich schon neugierig geworden! Ich bin gespannt, was du dir da hast einfallen lassen!
Lass bald wieder von dir hören.

Tschüß
Gerd
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#5 Beitrag von Tubrecht » 20. Jun 2019, 20:29

Hallo Manfred,
Bebra existiert bereits in EEP. Ich würde ja gern ein paar Bilder anhängen. Geht aber offensichtlich über dropbox nicht.
Gibt's denn einfache andere Wege?
Grüße von Tubrecht
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#6 Beitrag von EepInteresse » 21. Jun 2019, 11:51

Bilder können wie in den FAQ hier beschrieben oder über Dateianhänge hochgeladen werden.
EEP 6.1 wohnt hier

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ManfredS
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#7 Beitrag von ManfredS » 21. Jun 2019, 12:14

Hall Tubrecht,
es ist sehr schön, dass du auch Bebra nachgebaut hast. Mache aber doch bitte einen eigenen Faden auf.
Grüße aus Bad Sachsa
Manfred

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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#8 Beitrag von Tubrecht » 22. Jun 2019, 18:35

Danke für den Hinweis, Jetzt hats geklappt mit den Bildern und mit dem eigenen Thema: Anlage Bebra.
Gruß aus Berlin
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#9 Beitrag von ManfredS » 23. Jun 2019, 12:54

Hallo Freunde,
es geht weiter in Bebra.

Bebra 1958

Das Vorbild

Bild
04_Bebra_1958sw

So sah das Vorbild 2007 aus. Übrigens damit keine Bedenken aufkommen, von der Dame im Vordergrund ist das Bild genehmigt worden.
Bild
05_Bebra_V2007

So sah Bebra in EEP 1958 aus. Ich habe versucht, die gleiche Perspektive zu zeigen. Leider ist das in EEP6 kaum möglich. Man kann deutlich erkennen, dass EEP mehr Teleobjektiv darstellt. Die Straßenbrücke im Hintergrund ist heran gezoomt. Die Entfernung entspricht jedoch exakt dem Vorbild (siehe Bild10).
Bild
06_Bebra_EG_E1958_

Die Streckenskizze zeigt die nähere Umgebung von Bebra und erleichtert bei meinem Bericht die Zuordnung.
Bild
07_Streckenskizze Bebra

In Bebra kreuzen sich Strecken Hannover – Fulda und Kassel – Erfurt/Leipzig (Interzonenzüge). Es gibt auch Direktverbindungen zwischen der Relation Kassel – Fulda und Fulda – Erfurt/Leipzig (Interzonenzüge). Bei letzterer erfolgt ein Kopfmachen in Bebra mit Lokwechsel (DB – DR). Weiterhin war Bebra Endbahnhof für alle 4 Richtungen.

Die Anlage

Anlagensteckbrief

Vorbild:
Bebra Ende der fünfziger Jahre (Fahrplan 1957/58). Ausschnitt 6Km x 2,8Km
von der Göttinger Kurve Km 170,0 im Norden (Kb202) bis Betriebsbahnhof Blankenheim Km 162,1 im Süden
und von Bebra-U Km 212,2 im Westen (Kb192) bis Abzw. Faßdorf Km 206,4 im Osten (Kb192)

Vorlage:
EJ Sonderheft 1/14 Nord-Süd-Strecke, Miba 7-9/93, Miba 2-3/12, Miba 8/08 (Götzenhof).
Für Fahrplan und Zugbetrieb Miba 1-5/85 (Jossa) und Kursbuch von 1957.
Gleispläne von 1940 und 1974 in unterschiedlicher Detailierung vom Gleisplan Archiv (G. Lüdemann).
Gleisplan von 1943 Gleisdreieck Bebra – Faßdorf – Blankenheim aus dem Netz.

Bauzeit:
Bebra_V1 von 2009 – 2012.
Es existieren keine weiteren Unterlagen. Ich habe damals leider keine Aufzeichnungen gemacht.
Bebra_V2 von 08/2013 bis 04/2014
Von der alten Anlage Bebra_V1 kann nichts verwendet werden. Es war besser, die Anlage komplett neu zu erstellen mit neuen Luftbilder (Google), Gleisplänen und historischen Bildern. Der Fahrplan kann weitgehend übernommen werden.
Bebra_V3 von 08/2014 bis 10/2015 und ab 17.03.2019
Die Anlage Bebra_V2 kann weiter als Basis verwendet werden. Neuer SBF16 (160 Gleise in 900m Höhe) und Berliner Kurve wurden integriert. Die Anlagengröße wurde auf 6000m x 2500m erweitert. Bebra_V3 kann später in Bebra_35 und Bebra_58 aufgeteilt werden. Die Unterschiede sind nicht so groß, es betrifft hauptsächlich das Rollmaterial.
Einige Bilder müssen noch ausgestaltet und die Zugfahrten (Fahrplan) erweitert werden. Es ist mein aktuelles Hauptprojekt.
Alle meine Zeitangaben beziehen sich auf einen Rahmen. Es wurde fast immer zwischendurch an anderen Projekten gearbeitet.


Bild
08_Anlagen_Info

Der Schlafwagenzug (Triebwagen) rauscht am frühen Morgen durch Bebra auf Gleis 2.
Bild
09_Bebra mit Komet 1958

Damit ihr den später folgenden Bildbericht besser verfolgen könnt, habe ich den entsprechenden Teil vom Gleisplan vorangestellt. Er ist um 90° gedreht und zeigt die West/Nord - Ausfahrten Richtung Kassel und Göttingen, den Personenbahnhof und das Personenzug – BW.
Bild
10_Bebra_GP_Nord

Ich hoffe, dass euch das Vorbild und meine Anlage durch diesen ersten Bericht etwas näher gebracht wurden. Weitere werden noch folgen. Falls noch Fragen offen sind, meldet euch. Ich werde sie so gut kann beantworten. Das war es erst mal wieder. Bis demnächst.
Grüße aus Bad Sachsa
Manfred

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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#10 Beitrag von ManfredS » 4. Jul 2019, 10:30

Hallo Freunde, heute geht es weiter mit

Bebra 1958

Fliegende Überholung und Gleiswechselbetrieb

Schon 1951 hat die DB zwischen Bebra und Cornberg den Gleiswechselbetrieb eingeführt. Für die damalige Zeit war das revolutionär! Es gab auf freier Strecke drei Überleitstellen – Berg, Mitte und Tunnel -.In Bebra oder Überleitstelle Berg konnte vom rechten auf das linke Gleis gewechselt und der Gegenlauf begonnen werden. In den Überleitstellen Mitte, Tunnel oder im BHF Cornberg konnte wieder auf das rechte Gleis zurückgewechselt und der Gegenlauf beendet werden.

Der TEE77 Helvetia von Zürich nach Hamburg durcheilt Bebra auf Gleis 8.
Bild
11_K1_EG mit Helvetia

Im Hintergrund sieht man schon den De5167 von Nürnberg nach Hamburg-Eidelstett.
Bild
12_K2_EinfahrtNord

Der TEE befindet sich jetzt am neuen noch nicht ganz fertig gestellten Umspannwerk. Die Elektrifizierung wirft schon ihren langen Schatten voraus.
Bild
13_H3_Bruecke

Der Helvetia hat den De5167 schon fast eingeholt. Trotz Nachschub quält sich der Güterzug mit 40Km/h im Gegenlauf der Berg hinauf. Die Rampe nach Cornberg - größte Steigung bis 1 : 74, kleinster Halbmesser 300 m – hat es in sich!
Bild
14_H4_Umspannwerk

Eingeholt
Bild
15_ H5_UeberfKassel_

Und schon fast vorbei
Bild
16_ H51_UeberfKassel

Zügig geht es in der Göttinger Kurve am Güterzug vorbei
Bild
17_ H6_GoettingerKurve

Der TEE ist jetzt am Güterzug vorbei gezogen. Man hat auch schon einiges an Höhe gewonnen, wie der Blick auf Bebra zeigt.
Bild
18_H7_BlickBebra

Auf diesem Bild kann man noch deutlicher sehe, welcher Höhengewinn durch die Göttinger Kurve erzielt wurde. Die Bekohlungsanlage gehört zum BW-P. Dazu später mehr.
Bild
19_H8_Anfang mit TEE

Jetzt ist auch der De5167 im Bild. Er wird der Überleitstelle Mitte auf das rechte Gleis zurückwechseln und das Gegengleis wieder freigeben.
Bild
20_H81_Anfang mit De5167

Falls noch Fragen offen sind, meldet euch. Ich werde sie so gut ich kann beantworten.
Das war es erst mal wieder. Bis demnächst.
Grüße aus Bad Sachsa
Manfred

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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#11 Beitrag von Fahrdraht » 4. Jul 2019, 12:20

Hallo Manfred,
ich bin schwer beeindruckt was Du da erschaffen hast.
Gerne mehr :lol:

Grüße
Kai- Uwe

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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#12 Beitrag von bfsailing » 4. Jul 2019, 15:05

Hallo Manfred,
also hier kann ich Kai-Uwe nur beipflichten. Ganz tolles Werk und auch ich freue mich auf mehr.
Gruss Erich
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#13 Beitrag von UHart » 4. Jul 2019, 16:39

Hallo Manfred,

wunderschöne Detaillierung und herrliches Stimmungsbild.
Ich pflichte meinem Idol Kai-Uwe bei in der Bewertung der Anlage bei, top!

Wäre schön, wenn es bei dieser Traumanlage irgendwann zu einer Downloadmöglichkeit käme. :rose: :rose: :rose: :rose:

Gruß
Uwe

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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#14 Beitrag von Kösentiger » 5. Jul 2019, 10:37

Hallo Manfred,

das ist ja wieder eine Superanlage, die du uns hier vorstellst!!!
Wahnsinn!!
Ich bin schon gespannt, wie's weitergehen wird.

Tschüß
Gerd
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#15 Beitrag von ManfredS » 6. Jul 2019, 12:46

Hallo Freunde,
ich bedanke mich für eure netten Kommentare und werde demnächst weitere Bilder einstellen.
Bis bald.
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#16 Beitrag von v_200 » 7. Jul 2019, 14:42

Hallo Manfred,

auch ich möchte Dir ein dickes Lob aussprechen, für diese Anlage. Die ist Dir wieder genausotoll gelungen, wie die Stuttgarter. Und die Bilder machen Appetit auf

mehr. Da kann man nur den Hut ziehen und sagen: "Ehre wem Ehre gebühret". Und das kannst Du annehmen.

Bei mir heißt es eher derzeit: Mach einen großen Plan, sei ein großes Licht, mach einen zweiten Plan, funktionieren tun sie beide nicht.

Eine Frage habe ich auch: Sind die Bahndämme die Du bei den Anlagen verwendest Deine Eigenkreationen, oder gibt es die irgendwo zu erwerben?

Ich finde sie toll.

Einen schönen Restsonntag wünscht Dir vom Tor zur Schwäbischen Alb
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#17 Beitrag von ManfredS » 7. Jul 2019, 20:15

Hallo Ulf,
erst einmal vielen Dank für dein Lob. Die Bahndämme sind wie das EG selbstgemachte Splines.
Wenn du Probleme hast, eine Anlage aus der Fantasie zu erstellen, kann ich dir nur raten suche dir einen Gleisplan von einem kleinen Bahnhof und versuche erst einmal die Gleise nach zu bauen. Danach kannst du dann anfangen, entsprechende Immos in oder für EEP zu suchen (Vora, Trend). Im Web findest du sowohl Gleispläne als auch Bilder von diversen Bahnhöfen.
Ich hoffe, dass ich dir ein wenig helfen konnte. Auch ich habe mal 2006 mit 'schrecklichen' Anlagen angefangen.
Dann bis bald und viel Erfolg und Geduldbei deinen weiteren EEP Anlagen.
Grüße aus Bad Sachsa
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#18 Beitrag von ManfredS » 31. Jul 2019, 13:57

Kassel nach Alsfeld mit E3234

Nachfolgend zeige ich euch die Fahrt des E3234 von Kassel nach Bebra. Heute ist er ausnahmsweise mit dem Schlepptriebwagen VT 92 501 bespannt. Er wurde als Erprobungsträger für die späteren VT08, VT12 Triebwagen gebaut. Ob er wirklich auf dieser Strecke eingesetzt wurde, ist nicht bekannt.
Die weitere Strecke nach Alsfeld (Richtung Fulda) zeige ich euch später mit einem anderen Zug, damit es nicht zu langweilig wird.

Bild
21_H5_UeberfKassel mit E3234

Im Hintergrund kann man gerade noch die Umladehalle von Bebra-U erkennen.
Bild
22_ K4_Anfang

Bild
23_ K3_Abstellgruppe

Bild
24_ K2_EinfahrtNord

Bild
25_H2_EinfahrtNord

Der E3234 ist in Gleis 2 eingefahren und hat 2 Min Aufenthalt bis zur Weiterfahrt nach Alsfeld.
Bild
26_H1_EG


Automatische Kamerasteuerung

Bei der Kamerasteuerung habe ich mir beim Bahnhof Bebra etwas Neues einfallen lassen. Ich habe schon länger an einer vernünftigen Kamerasteuerung herumgebastelt. Durch die Zählersignale von Benny (BH2) ist das nun ganz einfach geworden.

Ziel:
1. Es muss vermieden werden, dass durch verschiedene Züge in unterschiedlichen Abschnitten, die Kamera laufend 'hin und her' geschaltet wird.
2. Es muss möglich sein, durch einfache Änderungen, einen anderen Kamerablauf zu erzeugen.
3. Das Ganze muss mit kleinem Schaltungsaufwand Realisierbar sein (ohne Schaltkreise).

Logik:
Zu Streckenbeginn wird festgestellt, ob die Kameraüberwachung nicht aktiv ist und nur dann für diese Strecke gestartet.
Auf Strecke wird in jedem Kamerakontaktpunkt die Kamera in Abhängigkeit vom Kamerasignal geschaltet.
Zu Streckenende wird nach den letzten Kamerakontaktpunkt die Kameraüberwachung ausgeschaltet, wenn sie für diese Strecke eingeschaltet war.

Lösung:
Ein zentrales Signal (Zählersignal S001/SK:=00), welches anzeigt, ob die Kamera frei ist oder welcher Strecke sie zugeordnet ist.
Jeder Strecke wird ein bestimmter Wert zugeordnet
00= Kamera frei, 01= Sonderfunktion
02= HAN>BEB, 03= BEB>HAN, 04= BEB>FUL, 05= FUL>BEB
06= ERF>BEB, 07= BEB>ERF, 08= KAS>BEB, 09= BEB>KAS
10= GBF
Am Anfang der Strecke bzw. bei Ausfahrt im Bahnhof wird geprüft, ob die Kamera frei ist und ggf. belegt.
In den einzelnen Kamerakontaktpunkten wird dann die Kamera nur geschaltet, wenn sie für diese Strecke belegt ist.
Am Ende der Strecke bzw. Einfahrt im Bahnhof wird die Kamera freigegeben, falls sie von dieser Strecke belegt war.
Wenn spezielle Ereignisse unbedingt gezeigt werden sollen, wird SK ohne Prüfung der entsprechenden Strecke zugeordnet.

Diese Verfahren hat sich bis jetzt bewährt. Es können schnell und flexibel die Kameraeinstellungen an spezielle Situationen vom Zug gesteuert werden. Wenn euch meine Beschreibung bzw. mein Verfahren nicht klar ist, meldet euch bitte.

In der nächsten Folge wird eine weitere Besonderheit von Bebra 1958 gezeigt.
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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#19 Beitrag von P. I. Ranha » 31. Jul 2019, 17:51

Bei Stuttgart blieb mir die Spucke weg und jetzt die Sprache! Unglaublich! Da macht das Gucken Spaß!😀
Es grüsst der Fisch. (EEP6 - Stehenbleiber, Feingucker und Hg. des "Guide Fischelin für Schmalspuranlagen")

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Re: Die Nord- Süd- Strecke in Epoche III/IV

#20 Beitrag von vorade » 31. Jul 2019, 23:37

Hallo Manfred,

ich antworte da gern mal, Super gemacht und einfach nur sehr großes Kino !

Vielen Dank und viele Grüße

Volkhard
EEP6 User aus Leidenschaft, da ich ein flexibles Hobby zu schätzen weiß.
Man sollte die Zeit und die Modelle nicht vergessen, die uns dahin gebracht haben, wo wir heute bei EEP6 stehen!

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